27.01.2012 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Jelena Lichtmann spielt Sonaten von Mozart, Beethoven, Schubert, Prokofjew bei Klavierkonzert ...: Brillanz, Leichtigkeit, tiefer Sinn und Dramatik

von Autor MSCProfil

Die Amberger Pianistin Jelena Lichtmann hat sich in den vergangenen Jahren weit über die Grenzen der Region hinaus einen sehr guten Namen "erspielt". Wenn sie zu ihren Auftritten einlädt, dann stehen immer besondere "Schätze" auf dem Programm. Das ist auch am Samstag, 4. Februar, um 19 Uhr im Konzertsaal der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg der Fall.

Dort wird Jelena Lichtmann ausgesprochen prominente Komponisten mit folgenden Werken präsentieren: Mozarts Sonate F-Dur, Beethovens Sonate A-Dur op. 2 Nr. 2 (Joseph Haydn gewidmet), Schuberts Sonate A-Dur op. 120 (D.664) und Prokofjews Sonate Nr. 1. Der Eintrittspreis zum Konzert beträgt 15 Euro, ermäßigt acht Euro.

In einem Interview stellte sich die Pianistin mit ukrainischen Wurzeln (siehe "Im Porträt") den Fragen der Sulzbach-Rosenberger Zeitung.

Warum haben Sie gerade diese Sonaten gewählt?

Diese Sonaten habe ich gewählt, weil sie nicht so oft gespielt werden wie die anderen. Und ich meine, sie passen wunderbar zusammen. Man findet darin sowohl technische Brillanz und Leichtigkeit als auch tieferen Sinn und Dramatik. Worin liegt der besondere Reiz der Stücke?

Sowohl in der Komposition als auch in ihrer geschichtlichen und kulturellen Bedeutung. So lieferte der zweite Satz von Beethovens Sonata dem russischen Schriftsteller Alexander Kuprin sozusagen die "musikalische Idee" für sein Werk "Granatarmband" (1911).

Oder wer weiß schon, dass Sergei Sergejewitsch Prokofjew die Sonate Nr.1 als Diplomarbeit am Moskauer Konservatorium komponiert hat? Seine Sonate strahlt Kraft, Gefühl und Emotionen aus. Und Schubert ist einfach Schubert: Seine Musik passt immer und überall.

Haben Sie selbst einen Favoriten unter den vier Komponisten?

Egal, was man spielt, die Werke von Mozart, Beethoven, Prokofjew oder Schubert sind immer besonders schwer. Die Verantwortung für den Interpreten ist dabei immer sehr groß.

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