05.06.2010 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Kulturell-kulinarisches Angebot lockt Gäste zum Schloss: Ein Fest für den Holler

von Redaktion OnetzProfil

(sön) Trotz Regenschauer bis in die Mittagsstunden und weiter drohender grauer Wolken: Kunst, Kultur und Kulinarisches gab es im und um das Hammerschloss in Vilswörth. Da für einen Oberpfälzer der Holunder "da Holler" ist, hatten an Fronleichnam Monika Merl und Roland Frank zum zweiten Hollerfest eingeladen.

Wie im Vorjahr waren auch wieder örtliche Vereine mit von der Partie. Gäste aus nah und fern ließen sich kulturell und auch kulinarisch verwöhnen. Sie genossen einen abwechslungsreichen Tag, dazu Kaffee, Torten und Kuchen von den KAB-Frauen.

Eine frische Halbe, Bratwürstl oder Steaks hatte die Feuerwehr Rieden im Angebot, frisch gebackene Hollerwaffeln, -likör, -gelee und -sirup gab es bei OGV-Chefin Maria Mayer und ihren Helfern. Von Hausherrin Monika Merl konnte man Kräuterspezialitäten wie Löwenzahn-Gelee oder Knoblauch-Rauke-Pesto erwerben, Monika Ernstperger stand für sie am Tresen. Den Holler verarbeiten neben anderem auch die Jugenbergbauern aus Gunt bei Nittenau, vertreten mit Obstbränden und -likören, auch zum Verkosten. Sigurd Engelmann vom Imkerverein Unteres Vilstal bot Honig und Erzeugnisse daraus wie Likör, Waffeln, Bonbons aber auch Handcreme und Seife an.
Monika Birke aus Ursensollen präsentierte im Hammerschloss ihr Kochbuch "Mama kocht", hatte auch Liköre, Marmeladen und Essig im Angebot. Nicht nur Kinder interessierten sich für die Kunst von Irmgard Heindl aus Wenzenbach, feine Schafwolle zu spinnen. Holzskulpturen zeigte im Schlosshof Hans Werner Heindl aus Teublitz. Kunst und Kultur sollen beim Hollerfest erlebbar werden. Und so zogen, angekündigt mit mittelalterlichen Weisen von Ulli Teichman auf Flöte und Trommel, die etwa 30 quicklebendigen Frauen von "Querbeat" aus Regensburg mit musikalischen Ohrwürmern vom Leder: Bei ihnen konnte erleben, dass Singen Freude macht.

Mit Songs wie "Lollipop," "Bei mir bist du schön" oder "Pennsylvania 6-500" zogen sie die Zuhörer in ihren Bann. Natürlich kamen sie um Zugaben nicht herum. Glenn Millers "Chattanooga Choo-Choo" hatten Band-Chefin Alexandra Deser am E-Piano und ihre munteren Mädels vorbereitet. Ein erlebnisreicher Tag in Vilswörth, dem ein fester Platz im Riedener Festkalender sicher ist.

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