14.02.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Leipziger Buchmesse gegen Rassismus und Hetze Für ein humanistisches Menschenbild

Leipzig. (KNA) Auf der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März) wird nach Angaben von Direktor Oliver Zille strikt auf Einhaltung der Meinungsfreiheit geachtet. Die Buchmesse stehe für ein humanistisches Menschenbild und werde ein deutliches Signal gegen Rassismus und Hetze setzen, kündigte Zille am Mittwoch an. "Wir üben keine Zensur aus", so Zille. "Wenn uns aber Dinge auffallen oder gemeldet werden, dann werden wir natürlich darauf reagieren. Wir haben ein Hausrecht und werden es einsetzen, um Bücher zu entfernen oder um Veranstaltungen abzubrechen, die aus dem Ruder laufen." Bei der Frankfurter Buchmesse 2017 war es mit dem Thüringer AfD-Landtagsfraktionschef Björn Höcke zu Krawallen und Handgreiflichkeiten gekommen. Nach Angaben Zilles hat die Leipziger Buchmesse deshalb ihr Sicherheitskonzept überarbeitet. Der Direktor rechnet mit bis zu fünf rechtsextremistischen Verlagen in Leipzig.

von Agentur KNAProfil

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