12.03.2012 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

"Meine Frau bin ich": Landjugend-Dreiakter bereitet dem Premierenpublikum viel Spaß Turbulente Körpertausch-Komödie

Eine Komödie in drei Akten erwartete die Zuschauer am Freitag in der Schulturnhalle. Seit Oktober laufen die Vorbereitungen für die Aufführung des Theaterstücks "Meine Frau bin ich" von Andrea Döring, nun war Premiere. So alt die Geschichte selbst ist, so lustig ist die von der KLJB organisierte Original-Weidenthaler Umsetzung.

Für ihre schauspielerischen Fähigkeiten ernten die Darsteller der Landjugend viel Beifall. Bild: miw
von Autor MIWProfil

Vor den kaffeebraunen Vorhängen herrscht erwartungsvolle Stille. Johann Wilhelm alias zweiter Vorsitzender der KLJB erklärt kurz, um was es in dem Stück überhaupt geht. Die Geschichte ist schnell erzählt: Bauer Georg (Bernhard Schießl) und seine Frau Bärbel (Katharina Duschner) streiten ununterbrochen und nerven mit ihrem Gezänk den ganzen Bauernhof. Magd Vroni alias Stefanie Frey und Knecht Korbinian alias Christian Kleber (die sich selbst gerne mal zoffen) wissen nicht mehr weiter. Göttlicher Beistand führt schließlich dazu, dass Bauer und Bäuerin die Körper tauschen und dadurch beim Publikum für zahlreiche Lach-und Quietsch-Anfälle sorgen. Der Besuch von Supermodel Inga (Elisabeth Manner) und Kulturreferent Tristan Steiger (Thomas Heindl) trägt nicht unbedingt zur Entspannung der Situation bei.

Während Bauer Georg im Körper von Bäuerin Bärbl beim Kaffeekränzchen heftig mit dem Supermodel flirtet, fällt die Bäuerin in betrunkenem Zustand über die Schafkopfkumpanen ihres Mannes her und nicht nur die tapsige Schwiegermutter Margarete, sehr überzeugend gespielt von Regina Manner, versteht die Welt nicht mehr. Neben dem vergesslichen Nachbarn Johann Zeisig alias Stefan Manner und Nachbarin Margit Brandner alias Maria Heindl, sorgen auch Sieglinde Graf als adrette Nachbarin Hornbichler und ihr leicht trotteliger Ehemann Hugo alias Benjamin Duschner für Unterhaltung. Lustige Zwischenrufe aus dem Publikum bleiben da nicht aus.
Gespielt wird die Komödie übrigens mit vollem Körpereinsatz und mit sichtlich viel Spaß, und dass in der Aufführung "ein ganzes Stück Arbeit steckt" wie Stefanie Frey erklärt, ist nicht zu übersehen. "Gewuselt" (bayerisch für "emsig hin- und herlaufen"; das Wort hat im Stück selbst noch eine weitere Bedeutung) wurde dafür nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne. Die Regie bei dem Stück führte Thomas Lottner, Leonie Deichner unterstützte die Schauspieler als Souffleuse und Korinna Schwandtner und Petra Hopfenbeck waren für die Maske zuständig.

Weitere Aufführungstermine sind: Samstag, 17. März, um 19.30 Uhr, und Sonntag, 18. März, um 14 und 19.30 Uhr; Anmeldungen bei Duschner unter Telefon 09675/483.

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