München.
Kulturnotizen Neuer Bayerischer Staatspreis für Musik

(KNA) Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) verleiht im Sommer erstmals den neuen Bayerischen Staatspreis für Musik. Die mit dem Bayerischen Musikrat ins Leben gerufene undotierte Auszeichnung geht insgesamt an fünf Einzelpersönlichkeiten und Musikensembles, wie Heubisch am Freitag in München mitteilte. Gewürdigt werden sollen "herausragende musikalische Leistungen oder innovative Konzepte". Bedacht werden sowohl die Laienmusik als auch die professionelle Musikpflege.

In der Kategorie "Laienmusizieren" geht der Preis an Harald Rüschenbaum, den künstlerischen Leiter des Landesjugend-Jazzorchesters Bayern. Außerdem wird Andreas Donauer geehrt - alias "Donikkl". Preisträger in der Kategorie "Professionelles Musizieren" sind der Jazz-Pianist Michael Wollny und das Vokal-Sextett "Singer Pur", das 1992 von ehemaligen Regensburger Domspatzen gegründet wurde. Der Sonderpreis geht an die erfolgreiche Sopranistin und Bühnenkünstlerin Waltraud Meier.

Musikvereine wollen Unterstützung


Chemnitz.(dpa) Die Musikvereine in Deutschland brauchen aus Sicht der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände mehr öffentliche Unterstützung. "Es gibt unheimlich viel Potenzial über Musikschulen und die Nachwuchsarbeit der Vereine", sagte der Botschafter des 5. Musikfestes (9. bis 12. Mai) in Chemnitz, der Trompeter Ludwig Güttler, am Donnerstag. Dieses benötige aber auch entsprechende Strukturen, um sich entfalten zu können. Güttler beklagte zu viel Bürokratie bei der Bewilligung von Fördermitteln. Wegen der Ganztagsschulen fehle den Jungen und Mädchen oft die Zeit zum Musizieren.

Musiker aus mehr als 300 Vereinen werden beim 5. Deutschen Musikfest in Chemnitz aufspielen. Zu dem Fest werden etwa 15 000 Teilnehmer und bis zu 200 000 Gäste erwartet. An den vier Tagen sind 315 Veranstaltungen und Konzerte geplant.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.