30.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Münster. Kulturnotizen Picasso-Museum zeigt abstrakte Kunst

von Redaktion OnetzProfil

(dpa) Abstrakte Werke der europäischen Kunst aus dem 20. Jahrhundert zeigt von diesem Samstag an das Picasso-Museum in Münster. Unter dem Titel "Die Revolution entlässt ihre Bilder - Von Malewitsch bis Kandinsky" sind bis zum 19. Oktober Werke aus einer privaten Sammlung zu sehen. Die Ausstellung umfasst neben Bildern von Wassily Kandinsky und Kasimir Malewitsch auch Werke unter anderem von László Moholy-Nagy, Piet Mondrian und Theo van Doesburg.

Den Namen des Sammlers nannte das Museum am Freitag nicht. "Er hat mit Kandinsky angefangen und dann seine Sammlung abstrakter Kunst über Jahrzehnte immer weiter ausgebaut", sagte Museumsleiter Markus Müller bei der Präsentation der Ausstellung.

Kunstfest: Start mit Straßenmusik

Weimar.(dpa) In den Straßen und Gassen der Klassikerstadt Weimar hat am Freitag das Kunstfest begonnen. Die mit Plateauschuhen, Schlaghosen, Perücken und Sonnenbrillen ausstaffierte französische Straßentheatergruppe Histoire de Famille spielte am Nachmittag Musik der 70er Jahre. Das Straßenspektakel ist Teil eines Konzepts unter Leitung des neuen künstlerischen Leiters Christian Holtzhauer. Er will dem 1990 vom Bund initiierten Fest neben der Auseinandersetzung mit der Weimarer Geschichte auch mehr Leichtigkeit geben. Bis zum 7. September stehen 20 Produktionen mit mehr als 40 Vorstellungen an.

Hohenzollern-Frauen würdigen

Berlin.(epd) Zum 600. Jubiläum des Beginns der Hohenzollern-Herrschaft über Berlin und Brandenburg zeigt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten 2015 eine Ausstellung über die Frauen der Dynastie. Ohne die Ehefrauen und Töchter der fürstlichen Herrscher wäre der Aufstieg der Hohenzollern nicht möglich gewesen, erklärte die Stiftung am Freitag in Berlin.

Mit der Ausstellung "Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde" solle die deutsche und europäische Geschichte unter den Hohenzollern neu betrachtet werden. Mit dem Ansatz, den Fokus auf die weiblichen Mitglieder der Dynastie zu legen, werde die Schau "tradierte Bilder aufbrechen und jene Persönlichkeiten vorstellen, deren große Bedeutung für das kulturelle und politische Werden des Staates vernachlässigt worden ist". Die Ausstellung ist vom 22. August bis 22. November 2015 im Berliner Schloss Charlottenburg zu sehen.

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