Museum kauft Installation "Demos" des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis
Documenta-Kunst kommt ins Dresdner Albertinum

Kuratoren bauen einen Teil der Installation "Demos" im Lichthof des Albertinum auf. Die mobile Skulptur aus 74 Modulen kaufte die Gesellschaft für Moderne Kunst Dresden an. Bild: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Die auf der "documenta 14" ausgestellte Installation "Demos" des griechischen Künstlers Andreas Angelidakis hat im Dresdner Albertinum ein neues Domizil. Die mobile Skulptur aus 74 Modulen wurde von der Gesellschaft für Moderne Kunst Dresden angekauft und als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Es sei ein "ganz besonderer Beitrag für den Bestand der modernen Kunst", sagte Vereinsvorstand Axel Bauer am Montag bei der Ankunft des Kunstwerks.

"Demos" besteht aus 74 gepolsterten, betongrau bezogenen Modulen, die 2017 Basis des documenta-Programms "The Parliament of Bodies" im Athener Teil der weltgrößten Schau zeitgenössischer Kunst waren. "Sie ist nicht nur dialoganregendes Objekt, sondern selbst ein Ort, an dem Dialog stattfinden kann", freute sich Museumschefin Hilke Wagner. Der Lichthof als Raum für Austausch und Begegnung sei der perfekte Ort dafür. Auf den bis zu 1,40 Meter hohen Modulen kann man stehen und sprechen oder sitzen und zuhören, sie sollen jeweils montags neu kombiniert werden. "Demos" ist der bisher spektakulärste von insgesamt 46 Ankäufen und Leihgaben der Gesellschaft für Moderne Kunst Dresden für das Albertinum.
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