11.02.2002 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Senioren der KAB St. Marien sorgten im Pfarrsaal für Stimmung am laufenden Band: Fasching ein "richtiger Knaller"

von Redaktion OnetzProfil

Sulzbach-Rosenberg. (thl) Tolle Stimmung herrschte im originell dekorierten Pfarrsaal als sich die Senioren der KAB St. Marien zum bunten Faschingstreiben trafen. "Heute lassen wir es einmal richtig knallen",unter diesem Motto stand die Fete.

Dass dieses Thema nicht verfehlt war, wurde schon am Anfang klar, denn bei der Eröffnung forderte Theres Luber mit dem Tütenfestgesang die Faschingsgesellschaft auf:"Pustet jetzt die Tüten auf und lasst laut sie knallen, denn heute Nachmittag soll gute Laune und Fröhlichkeit hier erschallen!".

Mit einem dreifach kräftigen "Helau!" begrüßte Theres Luber die Senioren und das Musiker-Duo Hans Reinhardt und Hans Dietrich, das mit flotter Musik und Schunkelliedern dafür sorgte, dass keiner ruhig sitzen blieb.

Mit einem "Bewegungslied", das den ganzen Saal in Schwung brachte, ging dann das bunte Treiben los. Es folgten heitere Vorträge und witzige Einlagen, die auch von Senioren gespielt wurden. Bei dem Sketch "Bawettchen und Settchen", ein Zwiegespräch zweier Putzfrauen, das mit Pointen nur so gespickt war, hatten die beiden exellenten Darstellerinnen Gunda Harlaß und Anneliese Wiesneth die Lacher auf ihrer Seite.

Aber auch die weiteren Darbietungen wie zum Beispiel "Alte Leute und der Arzt", in der viele Senioren mitwirkten und ihr schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnten, bekamen großen Applaus. "Oma und die Gruselgeschichte", gespielt von Maria Ertl, Georg und Theres Luber, wurde ebenfalls mit viel Beifall belohnt.

Ein Highlight jagte das andere. So wurde der "Wohlstands-Europäer", der zuviel Pfunde und einen dicken Bauch hat, mit dem Lied "Rolle dich schlank" ausgesungen. Ausgerüstet mit einem Nudelholz zeigten die Damen, wie man durch Rollen vom Wohlstandsspeck zur Idealfigur kommen kann.

Flott ging es weiter mit Walzern und Schiebern, eben ganz so, wie es einmal war. Dieser Rhythmus ging in die Beine, so war es fast selbstverständlich, dass man auch noch mit über 90 Jahren ein Tänzchen wagte. Mit Gesang, Tanz, Witzen und Schunkeln verging die Zeit viel zu schnell. Es gab keine Langeweile, sondern Stimmung am laufenden Band.

So sagte jeder dann zum Schluss, "Schade, dass man schon gehen muss". Damit bewiesen die Senioren wieder einmal, dass sie einfach richtig feiern können.

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