27.09.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Tradition in Kastl wiederbelebt - Schon vor erstem Weltkrieg Bärentreiben: Fünf Jahre "Roum-Kirwa"

Kastl.(jp) Schon vor dem ersten Weltkrieg gab es Kirwaburschen und Moidln sowie ein Bärentreiben in Kastl. Vor fünf Jahren wurde diese Tradition wiederbelebt. Von Samstag, 11. Oktober, bis Montag, 13. Oktober, findet die alljährliche Roum-Kirwa statt.

von Redaktion OnetzProfil

In den 50er Jahren lebte die Kirwa kurz auf und verschwand. Seit 2003 hat dieses Fest wieder einen festen Termin im Kastler Kalender und findet seitdem großen Zuspruch. Am Freitagmorgen wird der Kirwabaum geholt und anschließend geschnitzt und verziert. Die Kirwamoidln schmücken ihn mit Kränzen und Bändern. Am Samstag ab 14 Uhr bringen starke Männer den Kirwabaum im Bächastachlgarten in die Senkrechte. Zum Auftakt spielen ab 19 Uhr "D' Quertreiber".

Am Kirwasonntag wird um 9.30 Uhr in der Kastler Klosterkirche St. Peter, ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Danach ist im beheizten Festzelt Frühschoppen mit Unterhaltungsmusik.

Tänze und dazu Gstanzln

Ab 15 Uhr kommt es zum Höhepunkt der Kirwa. Die Paare tanzen den Baum aus und bestimmen das neue Oberkirwapaar. Es werden traditionelle Tänze vorgeführt und von Gstanzln begleitet. Musikalisch werden die Roum-Boum" diesen Teil umrahmen. Am Abend spielt ab 19 Uhr die Top-Kirwaband aus dem Neumarkter Raum, "D'Rebelln" auf. Auftritte des Heimat- und Trachtenvereins "Sechs Lilien" runden den Abend ab.

Am Kirwamontag ab 9 Uhr heißt es wieder: "Kastler aufgepasst!", denn der Kirwabär macht den Markt unsicher. Ab 19 Uhr beginnt der Endspurt mit der Kirwaband "Upsala". Gegen 22 Uhr wird der Kirwabaum verlost.

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