Wanderausstellung "Wie klingt die Oberpfalz?" - Projekt zieht bisher 10.000 Besucher an
«So klingt die Oberpfalz»

Charakteristisch für den Klang der Oberpfalz isch die Musik auf den unzähligen Festen. Bild: Petra Hartl (Archiv)

Regensburg/Amberg. (epd) Fast 10.000 Besucher haben in den vergangenen Monaten einen kleinen Lauschangriff auf die Oberpfalz gemacht und die Wanderausstellung «Wie klingt die Oberpfalz?» besucht.

Nun gastiert die Schau bis 18. September in Regensburg, wie Studenten der Kulturwissenschaften am Donnerstag mitteilten. In speziellen Soundboxen könnten Besucher zum Beispiel regionale Musikbands hören, den Zwiefachen, das Geläut von Kirchenglocken oder den Luchsschrei, erläutert Projektleiter Manuel Trummer von der Universität Regensburg.

Nächste Station: Stadtbibliothek Amberg

Eine interaktive Oberpfalzkarte verrate, wo man «Moidla» sagt und wo «Deandl». Die Dialekte der Oberpfalz seien sehr vielseitig und werden meist an ihren Doppellauten «ou» oder «ua» erkannt. Sie unterschieden sich deutlich von oberbayerischen Sprachvarianten. Den «einen» Oberpfälzer Dialekt gebe es aber nicht, sagt Trummer. Charakteristisch für den Klang der Oberpfalz sei auch das Läuten der Kirchenglocken in der Box «Brauchtum». In dieser Dominanz werde man es in anderen bayerischen Regionen nicht hören. «In der Oberpfalz steht in jedem Dorf und auf jedem Hügel eine Kirche», sagt Trummer. Die Wanderausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Studierenden der Medieninformatik und der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Cham und dem Bezirk Oberpfalz. Nächste Station ist die Stadtbibliothek Amberg (22.9. bis 13.10.). Anschließend wird sie im «Zehentstadel» in Hemau zu sehen sein.
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