26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

10 000 Besucher bei letzter Hinrichtung

von Redaktion OnetzProfil

Spannend liest sich die Geschichte des Eschenbacher Galgens. Nachgewiesen sind Hinrichtungen bis 1817. Vermutlich war die Henkerstätte einige hundert Meter weiter westlich . Auf einer Texttafel werden Exekutionen beschrieben:

"Ludwig von Eppingen, pfälzischer Landrichter von Auerbach, war auch Landschreiber in Eschenbach. Unter seiner Amtszeit wurden anno 1404 zwei Diebe in Eschenbach am Galgen erhängt. Die letzte Hinrichtung in Eschenbach fand aber nicht am Galgen statt. Am 1. Dezember 1817 strömte eine riesige Menschenmenge nach Eschenbach. Der Hirt Georg Kohl von Oberfrankenohe war wegen Mordes an seiner Frau bereits am 19. März 1817 verhaftet worden. (...)

Am 29. November wurde ihm das Leben abgekündigt und am 1. Dezember 1817 wurde er in der sogenannten Stirnberger Schießstätte enthauptet. Die Menge Fremder, die von anderen Orten zur Enthauptung gekommen war, wurde auf 10 000 Menschen geschätzt". (do)

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