14 Vereine beim 45. Sparkassen-Pokalschießen - "Schützenvereine und Sparkasse gut für Region"
Sportliches Band des Altlandkreises

"Sport verbindet - dafür ist dieser bezirks- und verbändeübergreifende Wettbewerb der augenfälligste Beweis", freute sich Gauschützenmeister Harald Frischholz vom Oberpfälzer Nordgau des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) über den Erfolg des Sparkassen-Pokalschießens.

In dieselbe Kerbe hieb Dieter Klein, Bürgermeister der Gastgebergemeinde Trabitz: "Ein solcher sportlicher Wettstreit trägt vielleicht mehr zur Identitätsbewahrung des Altlandkreises bei als die Wiedereinführung des ESB-Nummernschildes."

45. Auflage

Eine Teilnehmerliste von 143 Schützen aller Altersklassen aus 14 Schützengesellschaften zwischen Krottensee und Riggau und ein bei der Siegerehrung voll besetztes Preißacher Schützenhaus: Auch in seiner 45. Auflage, 41 Jahre nach der Gebietsreform, hat das Sparkassen-Pokalschießen für den Altlandkreis Eschenbach nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. In seinem Grußwort erinnerte Joachim Sertl, Direktor der für den diesjährigen Austragungsort Preißach zuständigen Sparkassengeschäftsstelle Pressath, an die Ursprünge des Wettbewerbs. Dieser sei 1968 als "Landrat-Decker-Pokal" vom damaligen Eschenbacher Kreisoberhaupt Josef Decker ins Leben gerufen worden.

Seit der Verwaltungsreform von 1972 habe die Vereinigte Sparkasse die ehrenvolle Aufgabe übernommen, die beliebte Veranstaltung fortzuführen, worin man als regional verwurzeltes Geldinstitut auch einen Beitrag zur "Stärkung unserer Heimatregion" sehe. Sertl betonte die nach seiner Überzeugung vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Sportschützen und Sparkasse: "Die Schützenvereine sind gut für die Region, und das ist auch unser Anspruch. Deshalb wollen wir das Schützenwesen weiterhin fördern."
Auch Wolfgang Moll, Gauschützenmeister des Gaues Sulzbach-Rosenberg im Oberpfälzer Schützenbund (OSB), zeigte sich erfreut, dass das Eschenbacher Kreispokalschießen dank eines "würdigen Sponsors" nicht das Schicksal des Landkreises habe teilen müssen. "Wir brauchen Institutionen, die uns großzügig unter die Arme greifen", unterstrich Moll. Eine besondere Bedeutung für die teilnehmenden Sportler sah sein "nordgauischer" Kollege Harald Frischholz in dem regionalen Wettkampf: "Er ermöglicht vielen Schützen, mit ihren Leistungen aus ihrer sonstigen Anonymität herauszutreten."

Einig waren sich alle Redner in ihrem Lob für die Leistungen der Teilnehmer und für die einwandfreie Organisation des Pokalschießens durch die Schützengesellschaft "Tannenzweig". Die hatte nicht nur als Ausrichter, sondern auch sportlich eine tadellose Figur gemacht: Beide Mannschaftswertungen entschieden die Preißacher für sich, und auch in den Einzelwertungen stammten von 18 geehrten Sportlern neun aus dem "Tannenzweig"-Kader. Vier weitere "Pokalisten" stellte der "Zimmerstutzenverein" aus Troschenreuth.

Nitzlbuch Austragungsort

Die Sparkassenscheibe eroberte Thomas Heberl von "Unter Uns" aus Nitzlbuch. Dort wird im kommenden Jahr auch das 46. Sparkassenpokalschießen ausgetragen. Ansprechpartnerin der Vereinigten Sparkasse wird dann Jessica Fechner sein, die nach Joachim Sertls Worten künftig "beim Pokalschießen die Fäden in der Hand hält". Hintergrund
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