18 Teams aus Oberpfalz und Franken bei Kickerturnier
Schnelle Ballwechsel

Konzentriert bestreiten die Dirk Vahle und Ale Sejdinovic vom Grünthaler Hof (links) das kleine Finale gegen das Duo Federhof/Waidhaus mit Christian Raab und Endrieas Johannes Solomon (rechts). Bürgermeister Anton Schwarzmeier (Vierter von links) beobachtet die letzten Ballwechsel vor der Niederlage der Waidhauser.
Es ist fast mucksmäuschenstill - gespannt beobachten der Waidhauser Bürgermeister Anton Schwarzmeier und die restlichen Zuschauer "beim Loew" die vier Akteure am Kicker, die gerade den entscheidenden Ball spielen. Treffen die Jungs vom Grünthaler Hof, Dirk Vahle und Ale Sejdinovic, noch einmal ins Tor des Gegners dann haben sie das Spiel um Platz drei gegen das Duo Federhof/Waidhaus, Christian Raab und Endrieas Johannes Solomon gewonnen. Die kleine weiße Kugel saust hin und her, wird immer wieder abgefangen oder abgelenkt. Doch am Ende haben die Spieler vom Grünthaler Hof in Parkstein ein Quäntchen mehr Glück.

18 Teams aus verschiedenen Einrichtungen von Dr. Loew Soziale Dienstleistungen haben sich am Samstag im Haus Waidhaus, einer Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen, eingefunden. Menschen mit geistiger Behinderung oder psychisch Kranke aus der Oberpfalz und Nürnberg mit unterschiedlich schwerer Benachteiligung messen sich mit Spaß, aber auch mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz. Für die Gewinner gab es drei große Sieger- und einen Wanderpokal. Der geht an die Nürnberger, Hosseini Daud und Manuel Bremen, die sich gegen ein zweites Team vom Grünthaler Hof, Horst Puff und Joachim Gjarmati, durchsetzen.
Angefeuert werden die Teilnehmer von Betreuern und Bewohnern. Zwischendurch messen die Akteure am Lebendkicker im Garten ihr Können. Bei der Siegerehrung lobt Bürgermeister Anton Schwarzmeier den Einsatzwillen und die Begeisterung der Teilnehmer. Zusammen mit Cheforganisator Uwe Hippmann und Einrichtungsleiterin Ina Hutzler überreicht er jedem Spieler eine Urkunde und ein Siegerkäppi. Dann geht der kickerbegeisterte Schirmherr selbst an die Stangen zum Freundschaftsspiel mit Bewohnern und Loew-Mitarbeitern.
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