27.07.2007 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

27 Paare feiern in Kemnath drei Tage lang eine zünftige Kirwa "Weibertragen" eine Gaudi

Nach allen Regeln der Kunst feierten die Kemnather wieder ihre Kirwa: Am Sonntag nach dem Namenstag der Heiligen Margaretha tanzten 27 Paare nach altem Brauch den 31 Meter langen Kirwabaum aus. Drei Tage lang ging es im Bierzelt hoch her.

von Autor (gri)Profil

Entscheidenden Anteil an der Hochstimmung hatten die Musikkapellen, die die Kemnather Kirwaleit für das Festwochenende engagiert hatten. Nach dem offiziellen Bieranstich durch Schnaittenbachs Bürgermeister Josef Reindl gaben am Samstag die Werntalspatzen aus Unterfranken in Kemnath ihre Debüt. Am Sonntag ließ es "Upsala" krachen und am Montag sorgten schon fast traditionell die "Stoipfälzer Spitzboum" für einen heißen Kirwaausklang.

Die Kirwapaare hatten für Sonntagnachmittag wieder zum "Weibertragen" geladen und fanden etliche, die bei dem Gaudi-Wettbewerb bereitwillig mitmachten. Robert Ott und Sandra Schultes meisterten den Hindernisparcours am schnellsten. Sebastian Reng und Theresa Hammerl belegten Platz zwei, Manfred Reng und Julia Hammerl Platz drei.

Am Vormittag hatten die Kirwapaare gemeinsam den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Margaretha besucht, den die Gruppe "Cantamus" musikalisch umrahmte. Beim Austanzen des von Hans Reng aus Döswitz gestifteten Baumes vollbrachten die Moidln ihre nächste Glanztat. Sie gaben ein selbst gedichtetes Lied für ihren Tanzlehrer Hans Wild zum Besten.

Letzterer hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Der Sternentanz stand auf dem Programm, die Sternpolka und naürlich durfte auch der Zwiefache nicht fehlen.

Der Wecker beim Austanzen klingelte, als Tobias Götz und Christina Luber den Strauß für das Oberkirwapaar in den Händen hielten. Die Preise der Kirwabaumverlosung bleiben in Kemnath: Kirwabursch Florian Plößl gewann den Baum und Kirwamoidl Barbara Weigert das Wellness-Wochenende.

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