22.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

29 Kinder ziehen mit Waldsassener Jagdhornbläsern mehrere Stunden lang durchs Revier Auf Spurensuche im Wald

Waldsassen/Hatzenreuth (kdi) Früh aufstehen wie zu Schulzeiten mussten kürzlich 29 Kinder, die beim Ferienprogramm der Jagdhornbläser der Waldsassener Hegegemeinschaft dabei sein wollten: Sie erwartete ein mehrstündiger Reviergang rund um Hatzenreuth.

Viel Wissenswertes rund um die Jagd und das Wild erfuhren die Mädchen und Buben von Jean Rustler, Norbert Fleißner, Otto Summer (von rechts) und Achim Grüner (links). Schnell ins Herz geschlossen hatten sie die drei Jagdhunde "Linda", "Mutz" und "Ferdinand". Bild: kdi
von Redaktion OnetzProfil

Pünktlich um 8 Uhr hießen die Jagdhornbläser Norbert Fleißner, Achim Grüner und Otto Summer die Teilnehmer mit einem musikalischen Gruß bei der Wagenremise willkommen. Anschließend ging es an der tschechischen Grenze entlang über die Feldflur "In der Mugl" und übers "Härtl-Holz" wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Während des Rundgangs erfuhren die Kinder viel Wissenswertes. So wurden unter Mithilfe der Jagdhunde "Linda", "Mutz" und "Ferdinand", der schon seit Jahren ein treuer Begleiter bei dieser Aktion ist, die Fährten von Schwarz- und Rotwild aufgespürt. Dabei erklärte Norbert Fleißner den Mädchen und Buben, wie man am Spurenbild und an der Losung (Kot) die Art des Wildes erkennen kann.

Jagdverbands-Vorsitzender und Revierinhaber Hubert Rustler informierte, welche Tiere man bei einem Reviergang antreffen kann und verteilte dazu kleine Flyer mit ausführlichen Informationen über das heimische Wild. Einige Rehe und Feldhasen, einen Mäusebussard und viele Wildenten konnten die Kinder dadurch leicht bestimmen.

Lockrufe und Rehgehörne

Nach rund dreistündiger Pirsch durch Wald und Flur ging es schließlich wieder zurück zur Wagenremise in Hatzenreuth. Dort gab Jean Rustler noch weitere Erläuterungen zu verschiedenen Themen der Jagd und zeigte unter anderem, wie ein Jäger unter Zuhilfenahme eines Buchenblattes die Lockrufe einer Rehgeiß nachahmen kann. Norbert Fleißner testete dann bei einem kleinen Quiz, ob die Kinder zuvor beim Reviergang gut aufgepasst hatten. Zu seiner Zufriedenheit konnten sie die Fragen richtig beantworten. Die jeweils Schnellsten durften sich über Rehgehörne freuen.

Am Ende ließen die Bläser noch einmal ihre Instrumente erklingen. Nach den Signalen "Reh tot", "Hirsch tot" und "Halali" luden sie die Kinder mit dem Signal "Zum Essen" zu einer kleinen Brotzeit mit Brezen und Tee in die Wagenremise ein.

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