4500 Euro mehr für Porto und Vordrucke - Koch bleibt Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft
Kommunalwahl teurer als gedacht

"Die Verwaltungsgemeinschaft Königstein-Hirschbach ist schuldenfrei." Diese erfreuliche Mitteilung machte Kämmerer und Geschäftsführer Thomas Pirner den Mitgliedern bei der konstituierenden Gemeinschaftsversammlung. Sie kam 2013 ohne Kassenkredite aus und muss im Haushaltsjahr 2014 die Rücklagen nicht antasten.

Bürgermeister Hans Koch begrüßte die neuen Mitglieder, die zum ersten Mal an einer Gemeinschaftsversammlung teilnahmen. Bernhard Köller und Richard Pesold gehören jetzt zu den Vertretern der Marktgemeinde Königstein, Joachim Iwanek und Sebastian Raum rücken für die Gemeinde Hirschbach ins Gremium.

Zwei Standesbeamte

Zum Gemeinschaftsvorsitzenden wurde in geheimer Wahl wieder Hans Koch gewählt. Seine Vertretung übernimmt Hans Durst. Beide Bürgermeister wurden als Standesbeamte bestellt. Ihr Aufgabenbereich wurde dabei erweitert: Er umfasst nicht mehr nur Eheschließungen, sondern auch die Begründung von Lebenspartnerschaften.

122,86 Euro pro Kopf

Der Verwaltungshaushalt 2014 schließt mit 478 417 Euro ab, der Vermögenshaushalt mit 10 500 Euro. Die Verwaltungsumlage richtet sich nach der Einwohnerzahl. Der Markt Königstein zählt 1754 Bürger, die Gemeinde Hirschbach 1235. Aus diesen knapp 3000 Menschen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft errechnet sich eine Umlage von 122,86 Euro pro Kopf.

Überplanmäßige Ausgaben von rund 4500 Euro standen durch die Kommunalwahl zu Buche. Sie fielen für Portogebühren und Vordrucke an.

500 Euro erstatten die Königsteiner Marktwerke GmbH für Tätigkeiten, die das Personal der Verwaltungsgemeinschaft für sie leistet. Das erschien Bürgermeister Hans Durst zu wenig. Bürgermeister Koch erklärte, dass dieser Posten nur die Buchhaltung enthielte. Durst machte sich dafür stark, 1000 Euro anzusetzen und empfahl, die Leistungen aufzulisten. Das Gremium erklärte sich damit einverstanden.

Die Gemeinschaftsversammlung stimmte zu, den "Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung Südostbayern" zu verlassen und sich dem Zweckverband "Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz" anzuschließen. "Wir waren sehr zufrieden", stellte Bürgermeister Koch klar. Er begründete den Wechsel mit der geringeren räumlichen Entfernung.

Kopieren wird billiger

Der Mietvertrag für die Kopierer und Drucker wurde verlängert. Er umfasst die Geräte in der Schule, in den beiden Rathäusern und im Haus der Begegnung in Hirschbach. Während der Laufzeit bis Ende 2017 gelten günstigere Bedingungen als bisher. Für Geräte und Papier bezahlt die Verwaltungsgemeinschaft im Monat 819 Euro brutto. Auch der Mietvertrag für die Telefonanlage wurde verlängert. Sie kostet künftig statt 203 Euro monatlich 178 Euro.
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