9:0-Erfolg der DJK gegen Seebarn - Pullenried überrascht Burglengenfeld II beim 1:1 - Drei Mal ...
Kreisklasse West: Schützenfest in Gleiritsch

Schwandorf. (lfj) Paukenschläge und Wachablösung an der Tabellenspitze gab es in der Kreisklasse West. Der neue, alleinige Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./51) fertigte den abstiegsgefährdeten SV Seebarn (13./12) mit 9:0 ab, während der ASV Burglengenfeld II (2./49) bei Schlusslicht SV Pullenried (14./9) das erste Gegentor auf fremden Plätzen kassierte und nicht über ein enttäuschendes 1:1-Unentschieden hinaus kam. Pullenried darf sich hingegen wieder berechtigte Hoffnungen machen, zumindest den Relegationsplatz zu erreichen.

Sowohl der SV Altenschwand (3./39) als auch der TSV Winklarn (4./38) kassierten weitere Niederlagen und können ihre Aufstiegschancen endgültig abschreiben. Nachdem der TSV Stulln (5./33) und der FC Niedermurach (7./30) mit einem 1:1-Unentschieden auseinander gingen, schob sich der TV Nabburg (6./31) durch einen 2:1-Sieg über den TSV Trausnitz (12./12) auf den 6. Platz vor. Dem Klassenerhalt kam der 1. FC Pertolzhofen (11./18) durch den 3:2-Erfolg gegen den TSV Winklarn (4./38) ein großes Stück näher. Das Südderby zwischen dem SC Teublitz (8./26) und dem TSV Klardorf (10./23) entschied der Gastgeber mit einem klaren 3:0-Sieg für sich.
TSV Stulln       1:1 (1:0)       FC Niedermurach
Tore: 1:0 (41.) Thomas Dorrer, 1:1 (65.) Vaclav Usak - SR: André Hart (TSV Kümmersbruck) - Zuschauer: 120 - Rot: Wilhelm Frank (Stulln) Notbremse - Besonderes Vorkommnis: (15.) Andreas Prey (Niedermurach) mit Verdacht auf Schienbeinbruch ins Krankenhaus - Reserven: 4:0

(lfj) Im ersten Durchgang diktierte Stulln das Spiel und kam zu einigen Möglichkeiten. Die Gäste spielten gefällig mit, waren aber spätestens am Strafraum mit ihrem Latein am Ende. Die Heimelf ging im Abschluss leichtfertig zu Werke und kam durch Dorrer erst kurz vor der Pause zum überfälligen Führungstreffer. Die Gäste hatten in der Kabine den Schock der schweren Verletzung ihres Kameraden A. Prey offenbar verdaut, nahmen nach Wiederbeginn das Heft in die Hand und drängten den TSV in die Defensive. Stulln leistete sich viele Fehlpässe und brachte kaum noch etwas zustande, Folge war der Ausgleich durch Usak per Kopf. Niedermurach machte in der Folge immer mehr Druck, aber Stulln überstand mit Glück die Drangphase des FCN.
SC Teublitz       3:0 (1:0)       TSV Klardorf
Tore: 1:0 (36.) Morteza Haghdadi, 2:0 (54./Foulelfmeter) Christoph Stenzel, 3:0 (76.) Morteza Haghdadi - SR: Manfred Schloderer (FTE Schwandorf) - Zuschauer: 200 - Gelb-Rot: (88.) Matthias Merkl (Klardorf) - Reserven: 3:0

(lfj) Teublitz agierte aus einer sicheren Abwehr und erspielte sich einige Möglichkeiten, aber nur Haghdadi konnte eine davon zur 1:0-Pausenführung nutzen. Im zweiten Abschnitt drängte der SC auf die Vorentscheidung, die Stenzel dann auch mit einem verwandelten Strafstoß und dem 2:0 besorgte. Der ansonsten recht harmlose Gast riskierte danach etwas mehr, was der Heimelf einige Kontergelegenheiten brachte. Die endgültige Entscheidung besorgte schließlich Haghdadi mit dem 3:0.

1. FC Pertolzhofen       3:2 (2:1)       TSV Winklarn
Tore: 0:1 (24.) Dominik Bücherl, 1:1 (24.) Tomas Nemec, 2:1 (30.) Hubert Lohrer, 3:1 (52.) Christoph Fuchs, 3:2 (76.) Florian Lößl - SR: Alois Bösl (SG Schönseer Land) - Zuschauer: 100 - Rot: (54.) Manuel Gleißner (1. FC) Notbremse; (78.) Gerhard Baier (TSV) Notbremse; (80.) Jörg Faltermeier (TSV) Tätlichkeit - Reserven: 1:1
(lfj) Die Gäste aus Winklarn begannen stark und gingen durch Bücherl verdient in Führung. Pertolzhofen hatte den Schock allerdings schnell verdaut und drehte durch Tore von Nemec und Lohrer das Spiel. Nachdem Fuchs im zweiten Durchgang früh das 3:1 gelang, kam unnötige Hektik auf und Schiedsrichter Bösl zückte insgesamt dreimal die Rote Karte. Als die Gäste, noch in Überzahl, durch Lößl auf 2:3 verkürzten, warfen sie alles nach vorne, kamen aber nicht zwingend zum Abschluss. Die Platzherren versäumten es bei Kontern, den Sack frühzeitig zuzumachen.

TV Nabburg       2:1 (0:0)       TSV Trausnitz
Tore: 1:0 (62.) Roman Karel, 1:1 (78./Handelfmeter) Benjamin Willax, 2:1 (84.) Roman Karel - SR: Daniel Probst (SpVgg Ramspau) - Zuschauer: 100

(lfj) Auf tiefem Boden entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel mit wenigen Tormöglichkeiten. Den Gästen merkte man an, dass es für sie um alles ging, dementsprechend kämpften sie um jeden Zentimeter Boden. Nabburg ging bei seinen Offensivbemühungen viel zu unkonzentriert und schlampig zu Werke, um die TSV-Abwehr aushebeln zu können. Die Führung des TV entsprang einem Trausnitzer Abwehrfehler. Danach versuchte Trausnitz Druck zu machen und kam durch einen Elfmeter zum Ausgleich. Nach einer Flanke zerstörte Karel mit dem 2:1 die Träume der wackeren Gäste von einem Punktgewinn.
DJK Gleiritsch       9:0 (2:0)       SV Seebarn
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 (12./25./51.) Florian Babl, 4:0 (60.) Sebastian Ring, 5:0 (68./Foulelfmeter) Philipp Schön, 6:0 (71.) Sebastian Ring, 7:0 (77.) Florian Bauriedl, 8:0 (83.) Benedikt Nahlovsky, 9:0 (90./Foulelfmeter) Sebastian Ring - SR: Marcel Schmitt (SV Waldau) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (90.) Andreas Käsbauer (Seebarn) - Besonderes Vorkommnis: (65.) Philipp Schön (Gleiritsch) verschießt Foulelfmeter

(lfj) Ein klare Sache für die DJK Gleiritsch, bei der sich die Angreifer trotz des Kantersieges noch im Auslassen bester Möglichkeiten überboten. Bis zur Halbzeit hielt Seebarn, das selbst nur zwei Gelegenheiten zu Toren besaß, noch einigermaßen mit und sah sich nur mit 0:2 im Hintertreffen. Im zweiten Abschnitt zeigte der SVS Auflösungserscheinungen und eine wahre Torflut brach über ihn herein. Lediglich ihrem Keeper Kaiser und dem großzügigen Umgang der DJK-Spieler mit den Chancen hatten es die Seebarner schließlich zu verdanken, dass es am Ende "nur" 9:0 stand und sie keine wirkliches Fiasko erlebten.
SV Pullenried       1:1 (0:1)       ASV Burglengenfeld II
Tore: 0:1 (7.) Marius Hinkel, 1:1 (50./Foulelfmeter) Petr Winkelhöfer - SR: Markus Wittmann (ASV Cham) - Zuschauer: 50 - Gelb-Rot: (55.) Max Sperl (Pullenried)

(lfj) Mit einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Halbzeit, noch dazu mit nur zehn Mann, brachte der SVP den Tabellenführer an den Rand einer Niederlage. Das Spiel begann äußerst unglücklich, denn früh führten die Gäste durch einen Torwartfehler. Im weiteren Verlauf war es ein insgesamt ausgeglichenes Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten, doch Mirga hätte den Ausgleich machen müssen. Im zweiten Abschnitt kämpfte der SV und erzielte folgerichtig per Foulelfmeter durch Winkelhöfer den Ausgleich. Die Gäste, die nicht den Eindruck eines Tabellenführers hinterließen, waren sichtlich geschockt und hatten Glück, dass der SV Großchancen ausließ. Nach der Ampelkarte für Sperl hielt der SV in Unterzahl mit letztem Einsatz das Unentschieden fest.
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