13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

90 Traktoren beim 7. Oldtimer-Bulldog-Treffen der Schlepperfreunde Weiher Nur zum Anschauen zu schade

Traktorfahrer konnten beim Ackern mit Ein-, Zwei- und Dreischar-Pflügen die Kraft ihrer Gefährte und das nötige Fahrgeschick beweisen. Bild: u
von Werner SchulzProfil

Nein, um Fußball ging es nicht. Dennoch war mords 'was los auf dem idyllisch gelegenen Weiherer Sportplatz am Fuße des Rotbühl. Das 7. Oldtimer-Bulldog-Treffen der Schlepperfreunde bereichert zugleich das Sommernachtsfest der Freiwilligen Feuerwehr. Die guten alten Stücke sollten nicht nur zum Anschauen präsentiert werden. Das eine oder andere PS musste sich auch ins Zeug legen.

Mit der Einladung zu ihrer Oldtimer-Bulldog-Show hatten die Schlepperfreunde um ihre beiden Chefs Edi Birner und Franz Reif einen Volltreffer gelandet.

Auf dem Rasen des "Weiherer Waldstadions" standen über 90 alte Traktoren in Reih und Glied - allesamt fein herausgeputzt für das große Fest. Am weitesten war Philipp Lauerer mit seinem Fendt Farmer 1 Z angereist. Wackere 43 Kilometer sind es von Poppberg nach Weiher.

Als ältester Teilnehmer hatte sich Heinrich Riß sen. von der Sargmühle mit einem alten Hanomag R 40, Baujahr 1948, auf den Weg gemacht. Er wurde dafür mit einem Sonderpreis belohnt. Das Treffen hatte jedoch nicht nur aktive Traktor-Liebhaber angelockt. Es erwies sich zugleich als wahrer Zuschauermagnet. Schließlich war auch ein Geschicklichkeitsturnier angekündigt worden. Ein Anhänger musste möglichst schnell über eine Strecke von 50 Metern geschoben werden. Moderator Gerhard Ott heizte am Mikrofon mit seinen Kommentaren die Stimmung bei den Duellen zusätzlich an.

Gas geben allein reicht da bei weitem nicht. Da sind schon höhere Fahrkünste gefragt. Am Ende hatte Florian Riß (Sargmühle) die Bestzeit erzielt. Hinter ihm landeten Josef Reif (Weiher) und Hans Schlosser (Högling) auf den Plätzen zwei und drei. Sie wurden allesamt mit Pokalen und Urkunden belohnt.

Das Oldtimer-Bulldog-Treffen war mit der Siegerehrung keineswegs beendet. Vielmehr konnten die Traktorfahrer beim Ackern mit Ein-, Zwei- und Dreischar-Pflügen die Kraft ihrer Zugmaschinen und ihr Fahrgeschick beweisen. Das laue Sommerwetter half zudem kräftig mit, dass das Sommernachtsfest für viele ganz, ganz lange dauerte.

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