24.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

91 Prozent zufriedene Patienten: Klinikleitung erklärt positiven AOK-Umfrage-Bescheid St. Anna bleibt an der Spitze

Sulzbach-Rosenberg. (ge) Diese Zahl kann sich sehen lassen: 91 Prozent der befragten AOK-Patienten, die das St.-Anna-Krankenhaus stationär aufgesucht hatten, würden es weiterempfehlen. Seit 18 Monaten kann das Krankenhaus diese beachtliche Bewertung halten. Was ist der Grund? Was macht das St.-Anna-Krankenhaus zu diesem besonderen, menschlichen Krankenhaus? Die SRZ sprach mit der Klinikleitung über diese Erfolgsgeschichte.

Vorstand Klaus Emmerich (rechts) und sein Stellvertreter Roland Ganzmann steuern das St.-Anna-Krankenhaus weiterhin auf einen deutlichen Expansionskurs, was die medizinischen Angebote im Hause betrifft.
von Redaktion OnetzProfil

SRZ: Das St.-Anna-Krankenhaus erfreut sich sehr hoher Beliebtheit. Was sehen Sie als Grund dafür?

Natürlich freuen wir uns über das Votum unserer stationären Patienten. Wenn 545 befragte Patienten zu 91 Prozent unser Haus weiterempfehlen, dann ist das ein großer Vertrauensbeweis, für den wir sehr dankbar sind.

Das größte Kapital sind unsere Mitarbeiter. Wir verfügen über eine hohe Personaldichte mit hoher fachlicher Qualität. Derzeit sind die Arztstellen und Pflegestellen unseres Hauses jeweils zu 99,5 % besetzt. Mehr geht einfach nicht. Das schafft Sicherheit, Qualität, Zeit für unsere Patienten und menschliche Nähe.

Aber das alleine reicht doch nicht aus, oder?

Das ist richtig. In den letzten zwei Jahren hat sich in unserem Krankenhaus sehr viel bewegt. Wir haben ein Fachärztezentrum zwecks besserer Verzahnung von ambulanter und stationärer Betreuung gebaut, die Wirbelsäulenchirurgie in unserem Hause implementiert.

Wir bieten auf Wunsch planbare gefäßchirurgische Eingriffe an und haben mit insgesamt zwei Intensivmedizinern sowie einem zusätzlichen Facharzt in der Zentralen Patientenaufnahme den Notfallstandort gestärkt.

Zusätzlich sind wir viele neue Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten sowie dem Klinikum St. Marien eingegangen, um die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten des Hauses zu erweitern.

Dies alles erweitert unser Gesamt-Leistungsspektrum und stärkt unser fachärztliches Know-how.

Das liegt sicher auch an der Personalpolitik.

Richtig, wir legen sehr viel Wert auf aktive Beteiligung unserer Mitarbeiter. Gemeinsam mit unserer Personalchefin Arnold ist es uns gelungen, in den patientennahen Berufsgruppen wichtige Nachwuchskräfte zu gewinnen, die wir gerne auf ihrem Entwicklungsweg aktiv unterstützen und mit ihnen zusammen langfristige berufliche Perspektiven entwickeln.

Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder andere Chefarzt der Zukunft aus unseren aktuellen Ärzteteams kommen kann.

Haben Sie etwa noch weitere Leistungserweiterungen vor?

Es ist durchaus richtig: Im Rahmen der Grund- und Regelversorgung begrenzt sich unser Versorgungsauftrag auf die Fachbereiche Innere Medizin, Chirurgie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Hals/Nasen/Ohren.

Trotzdem ist hier das Diagnose- und Behandlungsspektrum erweiterbar. So werden wir demnächst eine neue diagnostische Fachabteilung einrichten. Auch verhandeln wir derzeit intensiv, um unser medizinisches Angebot noch zu erweitern.

Gibt es weitere Perspektiven für die Patienten der Stadt Sulzbach-Rosenberg und Umgebung?

Selbstverständlich. Ein großes Thema für unser Haus ist die klinische Qualität. Mit der Neustrukturierung des Hygienemanagements, der Intensivierung des Risikomanagements, der Teilnahme an der überregionalen "Initiative Qualitätsmedizin" (IQM), medizinischen Fallbesprechungen, hausinternen Audits sowie regelmäßigen Patientenbefragungen haben wir schon viele Bausteine, um medizinische Behandlungsprozesse möglichst sicher zu gestalten.

Qualität ist derzeit das "Top-Thema" der Klinikleitung und wird es noch lange bleiben. Den Nutzen hat der Patient, der auf eine qualitativ hochwertige Behandlung vertrauen darf.

Warum machen Sie das alles? Was möchten Sie damit erreichen?

Für die Patienten der Stadt Sulzbach-Rosenberg und des Landkreises möchten wir eine zentrale Gesundheitsdrehscheibe sein. Unsere Botschaft an die Bevölkerung: In allen stationären Behandlungen der Grund- und Regelversorgung, die wir anbieten, sind wir "Ihr Krankenhaus". Wenn wir uns ständig verbessern, dann dient das Ihrer Gesundheit bzw. einer wohnortnahen medizinischen Versorgung.

Wir bitten die Bürger: Halten Sie uns die Treue, damit wir diese ortsnahe Betreuung auch in fünf oder zehn Jahren mit wachsender Kompetenz erfüllen können. Wohnortnahe Krankenhäuser sind ein Stück Lebensqualität, die wir erhalten sollten.

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