A-Klassist Wackersdorf und SV Neubäu im Endspiel des Toto-Pokals
Finale der Außenseiter

Der TV Wackersdorf warf den SV Schwarzhofen aus dem Pokalrennen. Die Szene zeigt einen Zweikampf zwischen Michael Ferstl (SV Schwarzhofen, links) und Oliver Pronath (TV Wackersdorf, Mitte) Rechts Stefan Merl. Bild: rid

Zwei Außenseiter bestreiten am Pfingstmontag, 20. Mai das Finale im Toto-Pokal 2013/2014. Der TV Wackersdorf aus der A-Klasse und der SV Neubäu, derzeitiger Zweiter der Kreisliga Ost, ermitteln auf dem Wackersdorfer Holzbergplatz den Kreissieger.

Beide Teams gewannen gestern verdient ihre Halbfinalspiele. Dabei kommt der 3:1-Erfolg der Knappen etwas überraschend, denn der SV Schwarzhofen war nicht nur aufgrund seiner Höherklassigkeit klarer Favorit. Und zur Halbzeit sah es auch danach aus, als sollte die Truppe von Trainer Götz erfolgreich sein. Dann steigerte sich der TV nochmals und siegte am Ende verdient mit 3:1.

In Neubäu bestimmte die Heimelf von Beginn an das Geschehen, vergaß zunächst aber das Toreschießen. Das änderte sich nach der Pause, nun hatte der ASV Burglengenfeld nichts mehr entgegenzusetzen.

TV Wackersdorf       3:1 (0:1)       SV Schwarzhofen
Tore: 0:1 (37.) Michael Danner, 1:1 (59.) Dominik Götz, 2:1 (77.) Andreas Diz, 3:1 (78.) Andreas Diz - SR: Florian Fleischmann (SC Kreith/Pittersberg) - Zuschauer: 50 - Rot: (71.) Alexander Mensch (Wackersdorf) und (80.) Ludomir Zaoral (Schwarzhofen) jeweils wegen Notbremse
(aho) Mit einer kleinen Überraschung endete die Pokalpartie in Wackersdorf. Nicht der Gast aus Schwarzhofen setzte sich am Ende durch, sondern die Heimelf, die es schaffte, durch eine Leistungssteigerung den Pausenrückstand wettzumachen.

Zunächst bestimmte der Bezirksligist das Geschehen. Der SV war das überlegene Team, hatte einige gute Torchancen und erzielte durch Danner auch verdient die Führung. Von den Knappen war nicht viel zu sehen, sie beschränkten sich auf die Defensive. Ganz anders war das Auftreten des A-Klassisten nach dem Seitenwechsel. Jetzt zeigte sich die Elf von Alexander Friedl einsatzfreudig und kämpferisch. Der 1:1-Ausgleich durch Götz war die logische Folge. Als die Gastgeber ihren Spieler Mensch nach einer Notbremse verloren, ging ein Ruck durch die Mannschaft. In Unterzahl steigerte sie sich noch mehr und schaffte durch den Doppelschlag von Diz in der 77. und 78. Minute die Wende. Schwarzhofen hatte anschließend nicht mehr die Kraft, sich gegen die Niederlage und die wie entfesselt aufspielende Wackersdorfer Truppe zur Wehr zu setzen. Der Sieg des TV war aufgrund der Leistung in der zweiten Hälfte verdient.

Statistik

SV Neubäu - ASV Burglengenfeld 3:0 Tore: 1:0 (47.) Michal Bajus, 2:0 (50.) Petr Zlatkov, 3:0 (67.) Tomas Bahleda - SR: Martin Speckner (SG Schloßberg) - Zuschauer: 150
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