"Abenteuer an der Pfreimd" mit dem OWV
Fast wie bei Karl May

Richtige Abenteuerstimmung kam bei der Aktion des Oberpfälzer Waldvereins im Ferienprogramm an der Linglmühle auf. Erinnerungen an die berühmten Karl-May-Filme wurden wach, als Hermann Tretter die Leinen seines Floßes losband und die Fahrt auf der Pfreimd begann. Den Ausflug, der rund zwei Kilometer bis fast zur Kainzmühle ging, überwachten Ulrike Groß und Edeltraud Pilfusek von der Wasserwacht. Jeweils 25 Personen hatten auf dem Floß Platz.

Während sich die Hälfte der Kinder auf dem Floß vergnügten, wanderte der andere Teil der Gruppe mit OWV-Jugendbeauftragtem Karl Ochantel durch das sagenumwobene Waldgebiet. Noch vor 100 Jahren gab es in der Gegend Räuberbanden, besonders im Waldgebiet "Elm" mit der "Mördergrube" oder hier mit der "Räuberhöhle, erzählte Ochantel. Damals soll der Bürgermeister von Vohenstrauß einen Steckbrief erhalten haben. Gesucht wurde ein Mann mit Schnurrbart, blauem Hemd, schwarzer Krawatte und gelben Schuhen.

Der Räuber Kneißl, um den es sich dabei handelte, war sehr schnell gefangen. Auf dem Weg zu seiner Hinrichtung, die an einem Montag stattfand, soll er gesagt haben: "Döi Wocha fangt ja scho guat a".

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, gleichzeitig zweiter OWV-Vorsitzender, ließ es sich nicht nehmen, Würstchen über der Grillstelle zu brutzeln, damit die Teilnehmer versorgt wurden. Wer Lust hatte, durfte ein Stockbrot ins Feuer halten. Mit Hauptorganisator Ochantel und Vorsitzendem Erwin Scholz hatten die Vorstandsmitglieder wieder alles mustergültig vorbereitet.
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