26.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Abschaltautomatik

von Redaktion OnetzProfil

Beim Betrieb der geplanten Windkraftanlage ist mit Geräuschimmissionen zu rechen. Daher wurde ein Schallgutachten gefordert, in das auch Wittschau und Preppach mit einbezogen wurden. Bauherr ist die Max Bögl Wiesner GmbH mit Sitz in Neumarkt.

Zum "Schall und Schattenwurf" heißt es auf Seite fünf: "Berücksichtigt sind darin auch die bereits genehmigten Anlagen. Für die maßgebliche Nachtzeit wird in Wittschau durch die gewerbliche Vorbelastung der Richtwert bereits ausgeschöpft. Die Neuanlage unterschreitet mit den beiden anderen Anlagen den Richtwert um ein Dezibel. So ist sichergestellt, dass die Lärmbedingungen erfüllt sind. In Preppach wird der Immissionsrichtwert sicher eingehalten."

Weiter ist zu lesen, dass beim Betrieb mit Schattenwurf zu rechnen ist. Hierzu wurde ebenfalls ein Gutachten erstellt. Dieses kommt zu dem Ergebnis, dass die Überschreitung der Richtwerte in Preppach aus den beiden anderen Anlagen resultiere und nicht vom neuen Windrad. Die Überschreitung werde durch die neue Anlage mit verursacht und könne durch eine Abschaltautomatik vermieden werden.

Zusammenfassend wird festgestellt, dass die geplante Windkraftanlage mit dem Immissionsschutzziel "Schattenwurf und Schall" verträglich sei. (fz)

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