15.06.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Agenda-Arbeitskreis will lokale Identität fördern Schätze der Heimat

von Autor (gri)Profil

In den Gemeinden Freudenberg, Hirschau und Schnaittenbach wimmelt es nur so von Burgen und Schlössern, Keltenwällen, historischen Handelsstraßen, Boden- und Naturdenkmälern. Doch nur die wenigsten Einheimischen wissen davon. Der Agenda 21-Arbeitskreis "Heimat und Kultur" will das jetzt ändern.

"Unser Ziel ist es, die lokale Identität zu fördern", erklärte Studiendirektor Reinhard Dähne aus Freudenberg, der bei der Sitzung in Holzhammer zum Sprecher des Arbeitskreises gewählt worden ist. "Nur wer weiß, welche Schätze seine Heimat verbirgt, kann die Heimat schätzen."

Damit die Einheimischen besser im Bilde sind und auch Gäste von Auswärts etwas über die Besonderheiten der drei Gemeinden erfahren, will der Arbeitskreis Informations-Schilder an allen Sehenswürdigkeiten aufstellen lassen: am Keltenwall auf dem Johannisberg genauso wie am historischen Rathaus in Hirschau oder der Schlosskapelle in Holzhammer.

Die Tafeln sollen eine Beschreibung des Objekts, einen kurzen Abriss über die Historie enthalten und in allen drei Gemeinden ein einheitliches Erscheinungsbild haben. Sie können natürlich nur im Einvernehmen mit den Eigentümer aufgestellt werden. In den nächsten Wochen erarbeiten die Arbeitskreis-Mitglieder ein Finanzierungskonzept. Möglicherweise kann das Projekt mit Mitteln aus dem Leader-Plus-Programm gefördert werden.

Bei der nächsten Sitzung am 12. Juli um 19.30 Uhr im Schlosshotel Hirschau soll ausgelotet werden, welche Objekte aus den drei Gemeinden letztendlich in die engere Wahl kommen.

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