AH Fuchsmühl verpasst Aufstieg
Schützen

Fuchsmühl. (hä) "Dabei sein war alles" - so nüchtern könnte man den Trip der Fuchsmühler Luftgewehrschützen zum Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück beschreiben. Sportleiter Richard Ernstberger von den Andreas-Hofer-Schützen war schon im Vorfeld auf die Euphoriebremse getreten. Er war realistisch genug, die Leistungsstärke seiner Mannschaft im Vergleich mit den Mitbewerbern einzuordnen. Sein Team konnte zwar in Bestbesetzung antreten, also mit Kerstin Tusch, Sabrina Hößl, Svenja Englmann, Kerstin Knetgen und Susanne Kamm. Alle fünf gaben ihr Bestes, aber das reichte gegen die starke Konkurrenz nicht.

Es wurden zwei Durchgänge mit je fünf Schützen geschossen. Sieger im Aufstiegswettbewerb wurde der SV Einigkeit Bechhofen (Mittelfranken) mit insgesamt 3911 Ringen (1958/1953) vor dem SV Winterlust Staudheim (Oberbayern) mit 3903 (1953/1950), dem FSG Bund München II mit 3894 (1945/1949) und der SG Holzolling (Oberbayern) mit 3893 (1943/1950) Ringen. Die Fuchsmühler belegten mit 3850 (1920/1930) Ringen den achten Rang unter neun teilnehmenden Mannschaften.
Im ersten Durchgang war Sabrina Hößl mit 390 Ringen die beste Schützin, es war sogar eine "100" dabei. Im zweiten Durchgang erzielte Kerstin Tusch mit 390 das beste Resultat. Ihre Serie war 97, 97, 99 und 97. Eine tolle Serie legte Johannes Früh vom Sieger Bechhofen im ersten Durchgang hin: 100, 99, 100, 100! Die "100" wurden an diesem Wettkampftag insgesamt 20 Mal erzielt.

Die Luftgewehrmannschaft von Andreas Hofer kann sich in der kommenden Saison wieder auf die Bayernliga konzentrieren - und das ist immerhin die dritthöchste deutsche Liga.

Handball Heimspiele für die HSG-Teams

Marktredwitz. (len) Mit Niederlagen kehrten am vergangenen Wochenende die Damen- und Herrenmannschaft der HSG Fichtelgebirge aus der Fremde zurück. Am Samstag stehen die letzten Heimspiele dieser Saison auf dem Programm. Dabei wollen sich beide Teams mit einem Sieg von ihren Fans verabschieden.

Die Zeichen für einen tollen Handball-Nachmittag stehen gut, denn es gastieren zwei Spitzenmannschaften in Marktredwitz. Um 14.30 Uhr empfangen die Damen in der Bayernliga den bereits als Meister und Aufsteiger in die dritte Liga fest stehenden HCD Gröbenzell. Die HSG Fichtelgebirge kann mit der Saison ebenfalls zufrieden sein. Zurzeit nehmen die Schützlinge von Coach Josef Hermanek den dritten Platz ein und bei einem Sieg haben die Oberfranken alle Trümpfe in der Hand, die Serie als Vizemeister abzuschließen.
Um 16.30 Uhr empfangen die Herren in der Landesliga Nord den Tabellenzweiten TSV Winkelhaid. Die Voraussetzungen sind für die Fichtelgebirgler allerdings äußerst schlecht. Zu den Langzeitverletzten Frank Fischer und Thomas Birner gesellen sich mit Martin Kovar (Bänderriss), Julian Rieß (Bänderriss) und Dominik Hartmann (Muskelbündelriss) drei weitere Verletzte, so dass der Kader mit Spielern der "Zweiten" aufgefüllt werden muss. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Nikolai Schöffel, dessen alte Schulterverletzung sich wieder bemerkbar macht.
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