13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Alle Teilnehmer schaffen mit Einsatz die Jugendspange Einige müssen sogar doppelt schwitzen

Mit den Feuerwehrverantwortlichen präsentieren sich hier Alexander Zeitler, Philipp Meier, Wolfgang Peter, Andreas Batek, Philipp Haindl, Kilian Feil, Jonas Greß, André Bauer, Hannes Müller, Christian Schwab und Fabian Lenk stolz gemeinsam mit ihren Jugendwarten Dennis Schubert und Stefan Freundorfer (alle von links, liegend Nico Kühn). Bild: Goebel
von Redaktion OnetzProfil

An der Abnahme der Deutschen Jugendspange beteiligte sich die Jugendfeuerwehr Lintach zusammen mit den Nachwuchskräften aus Freudenberg/Wutschdorf. Dieses Abzeichen kann im Alter von 15 bis 18 Jahren erworben werden, wobei die Prüfung im Landkreis Amberg-Sulzbach nur alle zwei Jahre stattfindet. Ort war diesmal das Sportzentrum in Kümmersbruck.

Bereits einen Monat zuvor hatten die Teilnehmer mit den Übungen begonnen. Gemeinschaftlich wurden die Feuerwehranwärter so in den Disziplinen Staffellauf, Kugelstoßen, Schnelligkeitstest, kompletter Löschaufbau und Fragen dazu geschult. Bei den Staffeln ging es für die Gruppe, die jeweils aus neun Leuten bestanden, darum, eine Distanz über 1500 Meter in möglichst geringer Zeit zurückzulegen. Dies stellte sich als Paradedisziplin der Wehren heraus, denn beide Einheiten von Lintach und Freudenberg schafften Bestzeiten in ihren Endläufen.

Beim Kugelstoßen hatte jeder nur eine Chance, die Kugel möglichst weit zu befördern. Dabei ging es um Technik und Kraft, was vorher oft trainiert wurde und den Gruppen dann zugutekam. Bei der Schnelligkeitsübung war die Aufgabe, eine Leitung von 8 C-Schläuchen möglichst raschl zu verlegen, und zwar ohne Schlauchverdrehungen.

Beim Fragenteil wurden die Jugendlichen nicht nur im feuerwehrtechnischen Bereich geprüft, sondern auch zu Politik und allgemeinem Grundwissen. Die letzte und aufwendigste Aufgabe bestand darin, einen kompletten Löschaufbau mit Wasserbereitstellung aus offenem Gewässer herzustellen. Wichtig waren hier sauberes Arbeiten, Konzentration und Teamgeist.

Egal, wie gut Einzelne in den Disziplinen gewesen waren - bei der Abnahme konnte nur die gesamte Gruppe bestehen, indem alle Leistungen zusammen bewertet und auch für das Auftreten als Gemeinschaft Noten verteilt wurden.

Besonders taten sich dabei an diesem heißen Sommertag die Jugendlichen aus Freudenberg bzw. Lintach hervor. Bei Temperaturen über 30 Grad mussten sie die Disziplinen oft pausenlos absolvieren und einen Großteil sogar doppelt verrichten, da nicht die vollen zwei Gruppen gestellt werden konnten und somit einige als Springer fungierten.

Die Jugendwarte Stefan Freundorfer (Freudenberg) und Dennis Schubert (Lintach) bedankten sich nach dem bestandenen Abzeichen bei ihren jungen Leuten für das gezeigte Engagement und die Ausdauer für diesen ehrenamtlichen Einsatz in ihrer Freizeit.

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