Altar für "Fünf nach Fünf"-Aktionen auf dem Areal "Genezareth" im Gartenschaugelände fertig
"Fischtisch" weist den Weg

Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun: Von links: Benedikt und Lukas Eckert, Gerhard und Reinhard Legat sowie Korbinian und Christoph Eckert. Bei der jüngsten Kirchenverwaltungssitzung ist beschlossen worden, dass die Katholische Kirchenstiftung Tirschenreuth die Materialkosten für den "Fischtisch" übernimmt. Bild: Grüner

Zwei Wochen nach dem Bau der Fundamente, steht jetzt der "Fischtisch" auf dem Areal "Genezareth". Während der Gartenschau bildet er das Zentrum der täglichen Aktionen "Fünf nach Fünf", die katholische und evangelischen Kirchengemeinde gemeinsam gestalten.

Zweieinhalb Stunden waren am Freitagabend Gerhard und Reinhard Legat sowie Christoph, Benedikt, Korbinian und Lukas Eckert damit beschäftigt, das Bauwerk aus Lärchenholz aufzustellen. Die Einzelteile dafür hatte Pfarrgemeinderatssprecher Reinhard Legat bereits im Vorfeld gefertigt.

Über vier Meter

Gemäß dem Motto der kirchlichen Aktionen bei der Gartenschau hatten die Helfer das Kreuz in der Mitte des Bereichs "Genezareth" fünf Minuten nach 17 Uhr aufgestellt. Mit über vier Metern Höhe ist es weithin sichtbar und bildet den Mittelpunkt des christlichen Fischsymbols. Der eigentliche Tisch ist fünfeinhalb Meter lang.

2,3 Kubikmeter Lärchenholz von Sebastian Keck aus Bodenreuth hat Reinhard Legat für das Bauwerk zu wasserfesten Leimholzbindern und -bohlen verarbeitet. "Ohne die professionelle Unterstützung von Firmen wäre die Umsetzung nicht möglich gewesen", sagt Reinhard Legat, der Schöpfer des "Fischtisches".

Dank zollt er in diesem Zusammenhang Phillip Legat von der gleichnamigen Baufirma für die Erstellung des Fundaments, das mit 1,3 Kubikmetern Beton den Tisch auf absolut festen Beinen hält. Unterstützt habe das Projekt auch der Ladenbauer Panzer Shopconcept aus Erbendorf. Er stellte den Maschinenpark zur Verfügung.

Fleißige Praktikantinnen

Dass der "Fischtisch" innerhalb von nur sechs Wochen entstanden ist, sei nicht zuletzt den beiden Praktikantinnen Anja Bruischütz und Antje Fröhlich zu verdanken. Die beiden jungen Damen absolvieren derzeit das Berufsgrundschuljahr "Holz" an der Berufsschule in Wiesau. Während eines zweiwöchigen Praktikums beim Panzer Ladenbau formten Sie die Teile für den "Begegnungstisch" in die gewollte Form. Insgesamt haben viele fleißige Hände rund 260 freiwillige Arbeitsstunden für das Projekt geleistet. Die Materialkosten belaufen sich auf etwa 2500 Euro. Ob das Objekt nach der Gartenschau wieder abgebaut wird oder an Ort und Stelle verbleibt, ist noch nicht entschieden.
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