Am Wochenende wird das Waldfreibad Altglashütte endgültig geöffnet - Eintrittspreise bleiben ...
Rutschenfans müssen noch warten

Die Rutschenfans im Freibad müssen sich noch etwas gedulden. Die langanhaltende Schlechtwetterperiode hat alles ein wenig durcheinander gebracht. Die Planung ist zwar genehmigt, doch traten beim Bau der Fundamente Schwierigkeiten auf. Jetzt soll die 27 Meter lange Attraktion ende Juni geliefert werden.

Andererseits: So konnten die notwendigen Vorbereitungsarbeiten ungehindert getroffen werden. Über fünf Kubikmeter Beton verschluckten die Fundamente. Der notwendige Aushub sowie alle Schalungsarbeiten erbrachten die Mitglieder des Fördervereins in Eigenleistung. Die Kernbohrungen zur Wasserentnahme und erforderlichen Anschlüsse sind fertig. Zum Betrieb der Rutsche ist noch eine entsprechende Pumpe mit einer Stundenleistung von 1200 Kubikmeter Wasser zu installieren. Ein entsprechender Pumpenschacht ist am Hauptfundament mit anbetoniert.

Der Öffnung des Bades am Samstag steht also nichts mehr im Wege. Umfangreiche Renovierungsarbeiten lassen Altglashütte im neuen Glanz erstrahlen. "Unsere Badegäste können sich wieder wohl fühlen", verspricht Schwimmmeister Siegfried Walter. Die durch die Schneelast zusammengebrochene Pergola wird wieder neu erstellt. Leider wurden zwei Sonnenkollektoren, die auf dem Dach montiert waren, stark beschädigt und müssen ersetzt werden.

Bis diese Aktion abgeschlossen ist, steht den Badegästen nur teilweise warmes Duschwasser zur Verfügung. Dies jedoch kostenlos. Trotz der überaus großen Investitionen bleiben die Eintrittspreise gegenüber dem Vorjahr unverändert. Auch die Mitgliedsbeiträge des Förderkreises bleiben stabil. Einen Ruhetag gibt es im Waldfreibad nicht, Badebetrieb ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

"Es sei denn, der Wettergott meint es nicht so gut und lässt das Thermometer wieder weit nach unten rutschen", so Siegfried Walter. Dann wird die Öffnungszeit eingeschränkt. Dafür steht das Informationstelefon 09635/483 bereit.