Ammerthaler Trinkwasser im Februar mit 0,17 Mikrogramm Desethylatrazin pro Liter gemessen - ...
Schadstoffbelastung deutlich über dem Grenzwert

Einige interessante Zahlen und Fakten rund um das Trinkwasserschutzgebiet zum Ammerthaler Brunnen und den Straßenausbau zwischen Ammerthal und Götzendorf hat das bayerische Gesundheitsministerium auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Maria Scharfenberg und Christine Kamm vom 20. März hin geliefert.

So hatten sich die beiden Landtagsabgeordneten laut Pressemitteilung nach der Entwicklung der entscheidenden Schadstoffparameter erkundigt. Sie erfuhren, dass bei Desethylatrazin von 2006 bis 2009 ein leicht ansteigender Trend zu verzeichnen war, während für die Zeit von 2009 bis 2013 im Mittel gleichbleibende Werte festzustellen sind. Als Messwerte beim Brunnen I Ammerthal gab das Gesundheitsministerium im Durchschnitt für die Jahre 2009 bis 2013 den Wert 0,16 Mikrogramm/Liter (µg/l) an. Grenzwert ist nach der Trinkwasserverordnung 0,1 µg/l. Das Maximum lag bei 0,23 µg/l, das Minimum bei 0,07 µg/l. Der letzte Messwert vom 6. Februar 2013 wird mit 0,17 µg/l angegeben.

Zum Ausbau der Kreisstraße AS 1 zwischen Ammerthal und Götzendorf, der durch das Wasserschutzgebiet verläuft, teilte das Ministerium mit, der Ausbau sei vom westlichen Ortsrand von Ammerthal bis zum Beginn der Umgehung von Götzendorf weitgehend bestandsorientiert vorgesehen. Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse seien der Linienverlauf und die Fahrbahn mit einer Verbreiterung von derzeit 5,0 auf 6,50 Meter den Verkehrsanforderungen anzupassen. Mit dem geplanten Bau eines straßenbegleitenden Radweges könne die Sicherheit insbesondere für Fußgänger und Radfahrer weiter gesteigert werden.
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