21.03.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Anbau am Feuerwehrgerätehaus beschäftigt Mitglieder - Bisherige Führung bestätigt Brandschützer als Häuslebauer

Die Feuerwehrler betätigten sich im vergangenen Jahr vorrangig als Handwerker. Beim Anbau des Gerätehauses legten sie überwiegend selbst Hand an. Die turnusgemäßen Neuwahlen brachten kaum Änderungen.

Der neu gewählte Vorstand (vorne, von links): Vorsitzender Reinhard Müller, Schriftführer Christian Fehn und Kassier Jürgen Stopfer. Bild: xri
von Autor XRIProfil

Beim Erweiterungsbau des Feuerwehrgerätehauses übernahmen die Floriansjünger viele Bauabschnitte zu großen Teilen selbst. Unter Leitung der Zimmerer Michael Speckner und Manuel Ertl fertigten sie mit zahlreichen Helfern den Dachstuhl und hoben ihn.

Die folgenden Schalungs- und Dachdeckerarbeiten, Isolierarbeiten, Deckenverkleidung innen sowie die Trockenbauarbeiten wurden ebenfalls in Eigenregie erledigt. Ebenso der weitere Innenausbau wie der Umbau der Heizungsanlage, Malerarbeiten, Elektroinstallation, Fließenarbeiten sowie das Anfertigen der Umkleiden. Die noch ausstehenden Arbeiten an den Außenanlagen, das Pflastern sowie das Pflanzen einer Hecke erledigen im Frühjahr ebenfalls Mitglieder der Wehr. Müller dankte allen Helfern für ihren unentgeltlichen Einsatz.

70 Mitglieder

Neben den Neuwahlen standen umfangreiche Rechenschaftsberichte sowie Ehrungen und Neuaufnahmen auf der Tagesordnung. Vorsitzender Reinhard Müller berichtete von zahlreichen Aktivitäten. Neben dem traditionellen Maifest, erinnerte er an den Florianstag, die Fronleichnamsprozession in Grafenwöhr, den Volkstrauertag oder den Ortsfeiertag "St. Sebastian". Müller bat weiterhin um die zahlreiche Teilnahme aller Mitglieder an weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen. Der Wehr gehören aktuell 70 aktive, passive oder fördernde Mitglieder an.
Dank sprach Müller auch der Stadt Grafenwöhr für die Unterstützung aus. Kassier Jürgen Stopfer berichtete von einer ausgeglichenen Kassen. Bürgermeister Helmuth Wächter unterstrich die gute Arbeit der Gößenreuther Wehr. "Eine Feuerwehr ist mehr als nur Brauchtumspflege", stellte das Stadtoberhaupt fest. "Der Ein- und Austritt ist freiwillig, dazwischen liegt die Pflicht". Diese nähmen die Rothelme ernst. So ist die Zusammenarbeit der Wehren im Stadtgebiet hervorragend, unterstrich Wächter lobend. Er betonnte die Notwendigkeit einer guten Ausbildung.

Leistungsprüfung

Alexander Richter, Vorsitzender der Patenwehr aus Grafenwöhr, überbrachte die Grüße der Kameraden. Er lobte die vorbildliche Zusammenarbeit. Ferner appellierte er an die Anwesenden zur Teilnahme an der Leistungsprüfung "Die Gruppe im THL-Einsatz". Diese legen die vier örtlichen Feuerwehren in Grafenwöhr wieder gemeinsam ab. Zudem informierte er über die Planungen zu gemeinsamen ganztägigen Ausbildungsterminen.

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