08.09.2008 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Angemerkt

von Hanna Gibbs Kontakt Profil

Wachgeküsst

Die Weidener Geschäftswelt hat neben den US-Soldaten vom Truppenübungsplatz Grafenwöhr eine neue Zielkundschaft ausgespäht: unsere tschechischen Nachbarn. Wirklich neu? Da widerspricht Jaroslava Blazek, Expertin für deutsch-tschechische Beziehungen, vehement: "Weiden war bis zur Wende die Einkaufsstadt schlechthin für die Tschechen."

Dann öffneten sich die Grenzen, aber in Weiden gingen die Rollläden runter. Während Städte wie Cham massiv um tschechische Kunden warben, dachten Händler und Gastronomen wohl: "Die Tschechen kommen ja ohnehin." Ein Fehler. Denn die starke Bindung riss ab.

Doch jetzt zeigt sich, was eine Partnerschaft bewirken kann. Die noch junge Verbindung mit Marienbad bringt wieder Leben in die Bude. Austauschprogramme werden vertieft, Tschechisch-Kurse angeboten, gar eine ganze Nachbarschaftswoche ins Leben gerufen. Händler und Gastronomen ziehen mit und handeln. Der Dornröschenschlaf scheint beendet.

Polizeibericht

Ein sonderbarer

Untermieter

Weiden.Nicht schlecht staunte ein 56-jähriger Weidener, der einen Skorpion in seiner Wohnung entdeckte. Er fing das Tier mit Hilfe eines Glases ein und brachte es zur Polizeiinspektion. Hier war das Erstaunen der Beamten ebenfalls groß, bis schließlich ein Kollege, der Reptilienexperte ist, Entwarnung gab: Es handelt sich um einen europäischen Skorpion, der nur eine geringe Giftwirkung hat. Das Tier dürfte mit Urlaubsgepäck oder Blumenpflanzware eingeschleppt worden sein.

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