Angeschlagener SSV Paulsdorf muss zum SV Kulmain - Pokalspiel aufgrund von Verletzungen abgesagt
Mit einem Unentschieden schon zufrieden

Ein schwerer Gang steht dem SSV Paulsdorf am Sonntag beim Gastspiel in der Bezirksliga Nord in Kulmain bevor. In den Heimspielen schlagen die Nordoberpfälzer eine scharfe Klinge, was die vorwiegend klaren Heimsiege gegen Hahnbach, Schwandorf und Schmidmühlen dokumentieren. Die Mannschaft um Dreh- und Angelpunkt Christian Griener hat sich in der Winterpause von ihrem erst im Sommer 2012 verpflichteten Trainer Thomas Stock getrennt, um im Bestreben um den Klassenverbleib ein Zeichen zu setzen.

Seitdem hat der Kemnather Oliver Drechsler das Sagen. Nach vier Siegen in vier Begegnungen hat man sich nun der gröbsten Sorgen entledigt und liegt mit 33 Punkten sechs Punkte vor dem SSV Paulsdorf.

Dieser will nun nicht wieder wie im Hinspiel (0:3) den Fehler machen und dem Gegner ins offene Messer rennen. Trotz 14 Punkte nach der Winterpause hat sich der SSV nicht aus der Gefahrenzone befreien können. Man spielt zwar inzwischen wieder einen ansehnlichen Fußball, doch manchmal vermisst man in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz. So schenkte man im Derby gegen Raigering dem Gegner durch eine Unaufmerksamkeit nicht nur einen Gegentreffer, sondern war auch im Auslassen bester Einschussmöglichkeiten einmal mehr recht großzügig. Der SV Kulmain ist zwar keine absolute Spitzenmannschaft, doch zu Hause ist er eine absolute Macht. Deshalb ist höchste Konzentration erforderlich, um nicht schnell auf die Verliererstraße zu geraten. Nach dem Raigering-Spiel waren im SSV-Lager einige Spieler angeschlagen, so dass man zwangsweise auf das Halbfinale des Kreispokals verzichtete. Nachdem auch Pokalspiele Pflichtspiele sind, konnten auch keine Spieler aus der zweiten Mannschaft eingesetzt werden, da sie dann für dieses Wochenende in der "Zweiten" nicht spielberechtigt gewesen wären. Nun konnten die Verletzungen - soweit möglich - ausgeheilt werden. Die Trainer Simon Gräß/Tobias Pinzenöhler dürften wieder auf den Kader vom Vorsonntag, also auch mit dem früh ausgeschiedenen Sascha Döhler, bauen. Wenn auch ein Zähler im Abstiegskampf etwas wenig ist, wäre man in Paulsdorf unter Berücksichtgung der Umstände im Vorfeld damit zufrieden.
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