Anschluss an Hackschnitzelheizung und Wärmeliefervertrag auf den Weg gebracht
Schule befeuert das Freibad

Den Wärmeliefervertrag zwischen dem Schulverband und der Gemeinde bezüglich des Anschlusses des Freibads an die Hackschnitzelheizung der Schule hat der Gemeinderat Illschwang bei der Sitzung im Gasthaus Michl in Dietersberg auf den Weg gebracht. Das Architekturbüro Hedrich wird beauftragt, die Vorbereitungen für die erforderliche Ausschreibung zu treffen.

Bereits in der Januarsitzung war die Thematik ausführlich diskutiert worden. Damals wurde beschlossen, dass das Ingenieurbüro Holfelder einige Überarbeitungen an der Kalkulation vornimmt. Diese korrigierte Fassung lag nun dem Gremium vor. Der Wärmepreis, welchen die Gemeinde an den Schulverband zu zahlen hat, liegt demnach bei ca. 67 Euro je Megawattstunde.

Vielleicht Zuschüsse

Bürgermeister Hans Pickel informierte die Räte, dass sich der Anschluss des Freibades an die Schulheizung nicht förderschädlich auswirke. Die Verwaltung prüfe gegenwärtig, ob für die Fernwärmeleitung mit einem staatlichen Zuschuss gerechnet werden kann.

Nicht an die Hackschnitzelheizung anschließen wird definitiv die katholische Kirchenstiftung mit Kindergarten, Pfarrhaus und Pfarrzentrum. Stattdessen baut sie eine eigene Anlage, an die noch weitere Interessenten andocken könnten. Die entsprechenden Pläne der Kirche wurden im Gemeinderat einstimmig befürwortet.

Ein weiteres Thema in der Gemeinderatssitzung war die Beteiligung der Kommune an der Bayerischen Ehrenamtskarte des Landkreises Amberg-Sulzbach. Darüber wurde bereits in der Märzsitzung gesprochen. Bürgermeister Pickel vertrat die Auffassung, dass alle, die nicht in der Gemeinde wohnen und eine solche Karte besitzen, einen ermäßigten Eintritt in das Freibad erhalten sollten. Dagegen sprach sich Karl Burger dafür aus, dass gerade diejenigen, die sich in der Gemeinde Illschwang ehrenamtlich engagieren, eine kleine Belohnung bekommen sollten. In diesem Zusammenhang plädierte er dafür, die Eintrittspreise moderat zu erhöhen.

Kompromissvorschlag

Unterstützung bekam er von Herbert Ernst. Dieser vertrat die Meinung, dass von einem Nachlass bei der Dauerkarte die Gemeindebürger mit Ehrenamtskarte profitieren würden. 2. Bürgermeister Alfred Ebert wies darauf hin, dass sich die Gemeinden im Landkreis bezüglich der Eintrittspreise bereits für die Saison 2013 auf eine einheitliche Linie geeinigt hätten. Diese sehe keine Erhöhung vor.

Schließlich fand der Kompromissvorschlag von Werner Englhard Zustimmung. Im Zusammenhang mit der Preisgestaltung für 2014 könnte man sich darüber verständigen, wie eine Lösung für den Personenkreis aussehen könnte, der im Besitz einer Ehrenamtskarte ist.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Gemeinderat den Beschluss gefasst, das Holzgeländer am Fußweg entlang der Hauptstraße in Illschwang zu erneuern. In einer Bauausschusssitzung wurden vor Ort Details besprochen. Herbert Dürgner hatte sich in den vergangenen Wochen intensiv damit befasst, wie die endgültige Lösung aussehen könnte.

Geländer aus Lärchenholz

Zur Entscheidung standen zwei Angebote über 8000 und 13 000 Euro. Die Entscheidung fiel für die teuere Variante, weil die Qualitätsmerkmale wesentlich besser seien. Für das neue Geländer wird naturbelassenes Lärchenholz verwendet. Die Handläufe bei der "Himmelsleiter" und beim Treppenaufgang zwischen Rathaus und Landhotel "Weißes Ross" werden in diesem Zusammenhang ebenfalls erneuert.
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