Appell bei Ehrenabend des CSU-Ortsverbands - Stellvertretender Landrat zeichnet Mitglieder aus
Zusammenhalt in den Ortsteilen

Der kleine, aber rührige CSU-Ortsverband Lohma kann sich seit Jahrzehnten auf die Treue und Zuverlässigkeit seiner Mitglieder verlassen. Kein Wunder also, dass bei einem Ehrenabend im Gasthaus Hanauer eine Vielzahl von Mitgliedern für 50- und 40-jährige Zugehörigkeit zur CSU ausgezeichnet wurde.

Stellvertretender Landrat Andreas Meier sah sich im respektvollen Vergleich mit der jahrzehntelangen Parteizugehörigkeit dieser Mitglieder als fast noch "politischer Nachwuchs". Diese Treue zur Partei müsse Vorbild und Ansporn für junge Mitglieder sein, sagte er.

Wichtiger Moment

Bürgermeister Johann Walbrunn bezeichnete den Ehrenabend als wichtigen Moment, auch auf die frühere Selbstständigkeit Lohmas zurückzuschauen, in der der CSU-Ortsverband Zusammenhalt bewiesen hat.

Stellvertretender Landrat Meier, nannte die Ehrungen etwas Besonderes. In der heutigen Zeit sei es schwierig, Menschen für die Politik begeistern zu können. Momentan sei Überzeugungskraft notwendig, dass das aktuelle Geschehen in Bayern nicht CSU-Politik, sondern vielmehr "Ausreißer" seien.

Gemeinsam mit CSU-Ortsvorsitzenden Johann Kick und Bürgermeister Walbrunn überreichte Meier die Urkunden und Ehrennadeln an die langjährigen Mitglieder. Georg Kick und Karl Grötsch gehören der CSU seit einem halben Jahrhundert an. Seit vier Jahrzehnten sind Josef Bauer, Johann Kick und Hubert Biller Mitglied. Wolfgang Kick wurde für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, für 20 Jahre Zugehörigkeit Maria Kick und Ortsvorsitzender Johann Kick. Seit 10 Jahren sind Wolfgang Weber, Martina Rauch und Anton Portner Mitglied.
Zweiter Bürgermeister Max Müllhofer, schloss sich den Glückwünschen namens des Ortsverbandes Pleystein und der Ortsverbände Burkhardsrieth und Miesbrunn an.

Mit Blick auf die Kommunalwahl forderte er auf, Zusammenhalt in den Ortsteilen zu zeigen, um damit möglichst einen Vertreter in den Stadtrat entsenden zu können. Der stellvertretende Landrat räumte dem Ausbau und der Versorgung des Landkreises mit Glasfaserkabel eine vergleichbare Priorität wie Straßen- und Autobahnbau ein.

Nicht in jedem Winkel

Es müsse aber auch erkannt werden, dass nicht in jedem Winkel des Landkreises Glasfaserkabel verlegt werden können. Grundsätzlich sei eine vernünftige Finanzpolitik notwendig, weil eine Verschuldung die Handlungsfähigkeit einschränke.
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