07.07.2007 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Appell der Gemeinderäte: Auf Anwohner mehr Rücksicht nehmen - Mobilfunk-Grenzwert deutlich ... Vorerst Verzicht auf Halteverbot im Jahnweg

von Harald Dietz Kontakt Profil

Weder in der Straße Bühläcker noch im Jahnweg zwischen Kuglerweg und Gütterner Straße wird es künftig eine Parkregelung geben. Die Fuchsmühler Gemeinderäte sprachen sich gegen ein absolutes Halteverbot aus.

Bereits in einer Bauausschuss-Sitzung war die Problematik diskutiert worden. In der neuerlichen Debatte im Gemeinderat hielt Anna Koller (Freie Wähler) ein Halteverbot für überflüssig. Auch Heinrich Schärl von der SPD war dieser Auffassung.

Eigener Parkstreifen

Nicht zuletzt weil die Leitung des Senioren-Servicehauses angekündigt hat, auf eigenem Grundstück einen Parkstreifen zu schaffen, votierte das Gremium nun gegen ein Halteverbot. Einzig Wolfgang Braun (CSU) plädierte für ein Parkverbot (zehn Meter links und rechts des Eingangs des Seniorenheims).

Zur Parkproblematik im Jahnweg meinte Markus Troesch (CSU), dass Autofahrer ihren Wagen grundsätzlich so abstellen müssten, dass niemand behindert werde. Zudem müsse der Marktrat nicht jedes Mal reagieren, wenn ein Bürger vorstellig werde.

Angela Sperrer (SPD) schlug vor, den Vorstand der Sportgemeinschaft anzuschreiben oder mit den Verantwortlichen zu sprechen, damit die sich darum kümmern, dass beim Parken auf die Anlieger mehr Rücksicht genommen werde. Dem schlossen sich alle Markträte an; auf ein Halteverbot im Jahnweg wird daher verzichtet. Vergeben haben die Gemeinderäte einen Auftrag zur Auswechslung der Außenraffstore-Anlage der Mehrzweckhalle (8317 Euro). Die Firma Streber wird 70 Meter Bordsteine an der Ortsdurchfahrt (Staatsstraße) auswechseln (6400 Euro), so ein weiterer Beschluss.

Ebenfalls die Firma Streber wurde beauftragt, die Akkudrain-Rinne an der Einfahrt Rathausstraße in die Staatsstraße auszutauschen (7800 Euro). Zugestimmt haben die Gemeinderäte einem Garagenanbau durch Alois Käs (Herzogöd).

Neuerliche Messung

Nachdem E-Plus an der Mobilfunkbasisstation in Betrieb gegangen war, gab es im Mai eine neuerliche Strahlenmessung. Ergebnis: An allen sieben Messpunkten gab es durch E-Plus eine Zunahme der Mobilfunk-Immissionen. Der aktuelle Grenzwert werde jedoch auch weiterhin deutlich unterschritten. Die Grenzwertausschöpfung betrage am ungünstigsten Messpunkt 6,80 Prozent.

Ingenieurbüro prüft

Hinsichtlich des Wasserleitungsanschlusses von Ziegelhütte und Unterharlohmühle bevollmächtigten die Gemeinderäte die Verwaltung ein Ingenieurbüro mit den notwendigen Untersuchungen zu beauftragen. Denn ein Anschluss an die Wiesauer Leitung dürfte nicht möglich sein. Deshalb soll ein Anschluss an die Fuchsmühler Wasserversorgung in Fürstenhof geprüft werden.

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