02.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Aschacher stellen 33 Meter hohen Kirwabaum auf Ein Riesenlackel wacht übers Fest

Mit reiner Muskelkraft wurde der 33 Meter hohe Kirwabaum unter dem Kommando von Andreas Schäffer in die Senkrechte gebracht. Bild: sche
von Alfred SchornerProfil

Die Sonne schickte am Samstagnachmittag letzte Strahlen in Richtung Aschach, als sich der Katholische Burschenverein mit zahlreichen Helfern mühte, den Kirwabaum in die Senkrechte zu stemmen. Die von Heribert Kopf gestiftete 33 Meter lange Fichte war am Donnerstag im nahen Wald gefällt und mit musikalischer Begleitung in das Dorf gebracht worden.

Nachdem ihn die Zaungäste auf dem Dorfplatz ausgiebig begutachtet hatten, wurde der Riese auf den Festplatz gebracht.

Schön verziert

Den Altkirwaburschen Stefan Schäffer und Norbert Weiß gelang es mit handwerklichem Geschick, dem Baum sein stattliches Aussehen als Aushängeschild einer jeden Oberpfälzer Kirwa zu verleihen. Dazu tragen neben den Schnitzereien, neuerdings neben der Jahreszahl auch ein Traktor mit Güllefass, die von den Kirwamoilan vorbereiteten Girlanden und Kränze bei. Um vor unliebsamen Überraschungen gefeit zu sein, wurde das Wahrzeichen des Fests bis zum Austanzen am Sonntagnachmittag bewacht.

"An die Goißen!"

Am Samstag ab 14 Uhr hieß es schließlich: "Alle kräftigen Männer an die Goißen!" Nicht mehr so belastbare Helfer durften die Aufsicht am Baumloch übernehmen oder fanden einen Platz bei den kurzen "Schwalben". Wehe einem, der nicht auf das Kommando von Andreas Schäffer hörte. Die Aschacher Musikgruppen unterhielten dabei die zahlreichen Zuschauer des Spektakels.

Nach einer Rekordzeit von rund zwei Stunden stand der Baum, er musste nur noch richtig an seinem Standplatz verkeilt werden, damit nicht passieren konnte. Die Helfer wurden mit einer Maß Bier und einer Brotzeit für ihre Anstrengungen belohnt.

Inzwischen hatte die Band Format C mit dem Aufbau auf dem Podium begonnen um am Abend die Aschacher Kirwa einzuläuten.

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