28.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Aschacher Verein bewältigt Kraftakt zum Bau eines Lagers für nötige Utensilien Burschen stemmen eigenen Stodl

Ein langgehegter Wunsch des Katholischen Burschenvereins Aschach ist mit der Fertigstellung eines "Vereinsstodels" in Erfüllung gegangen. In den zurückliegenden Jahren hatte es immer mehr Schwierigkeiten gegeben, alle Utensilien, die für die Ausrichtung der Kirchweih nötig sind, einzulagern.

Der neu errichtete "Burschenstodl" am Ortsausgang von Aschach macht ordentlich etwas her. Bilder: sche (2)
von Alfred SchornerProfil

Mit Unterstützung aller Mitglieder und Gönner konnte der Verein nun den künftigen "Burschenstodl" seiner Bestimmung übergeben. Dazu erbat ihr Präses Pfarrer Eduard Kroher den Segen für das Gebäude und alle, die künftig hier tätig sein werden. Eine Lesung aus dem Kolosserbrief und Fürbitten sowie der Dank für eine glückliche unfallfreie Umsetzung des Baus rundeten den kirchlichen Akt ab.

Geplant seit 2012

Der ehemalige Vereinsvorsitzende Florian Schäffer, unter dessen Leitung bereits 2012 die ersten Fühler nach eigenen Unterbringungsmöglichkeiten ausgestreckt wurden, blickte in seinem Resümee auf die Leistungen und Anstrengungen aller zurück. Die Gemeinde Freudenberg stellte unentgeltlich ein Grundstück an der Ausfahrt der Ortschaft Richtung Lintach zur Verfügung und unterstützte die Burschen bei den baulichen Anforderungen durch das Landratsamt.

Nur mit tatkräftiger Hilfe ehemaliger Burschen und deren handwerklichem Geschick, der Spendenbereitschaft der Bevölkerung und durch die Überlassung von Material aus dem Abriss des Kindergartens St. Josef seitens der Kirchenverwaltung, hätten die Erwartungen erfüllt werden können, betonte Schäffer. Trotzdem seien noch Baukosten von 17 500 Euro entstanden, die der Verein nun zu schultern habe.

Das größte Geschenk zum 85. Gründungsfest hätten sich offenbar die Burschen selbst gemacht, merkte Bürgermeister Alwin Märkl an. Die Fertigstellung dieses Vereinsstodels sei angesichts so viel Eigeninitiative und hohem persönlichen Engagement, sei es körperliche Tatkraft oder finanzielle Unterstützung, sicher ein berechtigter Anlass, das in einem gebührenden Rahmen zu feiern. Nun hätte der Burschenverein "eine eigene Heimstatt", die es ihm ermögliche, seine Utensilien einzulagern und damit den gesellschaftlichen Aufgaben der Pflege von Kultur und Kameradschaft gerecht zu werden.

Offizieller Dank

Märkl gratulierte allen Verantwortlichen auch im Namen des Gemeinderates zu diesem Bau. Die Freude über diesen Erfolg, so der Bürgermeister, möge die zu überwindenden Schwierigkeiten bis zu diesem Punkt möglichst schnell vergessen machen, wünschte er den Burschen. Zum Abschluss oblag es Märkl, die amtierenden Vorsitzenden Wolfgang Weigl und Markus Simon sowie einige ehemalige Vereinsmitglieder zu ehren. Sie hatten mit ihrem handwerklichen Geschick maßgeblich zum Gelingen der Projekts beigetragen.

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