Auch weitere Wege lohnen sich zum "Maikäferfliegen" des Modellflugvereins
460 Kilometer bis nach Achtel

Der Flugtag des Modellflugvereins Achtel in der Gemeinde Hirschbach am 1. Mai wurde der Erfolg, den sich die Veranstalter erhofft hatten. Es gab einen Starter- und auch einen Besucherrekord, der angesichts des frischen Winds, der über das Fluggelände strich, nicht unbedingt zu erwarten war.

Kurz vor 15 Uhr ließ sich auch die "güldne Sonne" blicken, die im ersten Lied beim Gottesdienst im Freien besungen worden war, und brachte Frühlingswärme mit. 41 Piloten hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits angemeldet.

Sie kamen zum Teil von weit her. So legte der MFC Krauschwitz aus seiner Heimat in Sachsen, unweit der polnischen Grenze, eine einfache Fahrstrecke von 460 Kilometer zurück. Vereine aus der Umgebung gaben den Achtlern aber auch die Ehre, zum Beispiel die Weidener oder die Sulzbach-Rosenberger aus der Oberpfalz, die Ottensooser aus dem Hersbrucker Land oder die Pegnitzer aus Oberfranken.

Den Willkommensgruß entbot der 1. Vorsitzende Marcus Weigel noch vor dem Gottesdienst im Zelt seinen Gästen. Er bedankte sich mit sichtlicher Freude bei den Achtler Bürgern für ihre Unterstützung, die sie dem Flugverein in all den Jahren zuteil werden ließen. Dieses freundschaftliche Verhältnis erbat er sich auch für die Zukunft.

Pfarrer Konrad Schornbaum wünschte sich in seiner Predigt von seinen Schäflein weiterhin Gemeinsinn, Hilfestellung untereinander und Frieden in den Familien. Der Gottesdienst wurde gemeinsam von Eschenfeldener und Hirschbacher Posaunenbläsern unter der Leitung von Wilhelm Hafner musikalisch begleitet.
Danach ging es draußen in der Luft auch unter den Augen von Bürgermeister Hans Durst "rund". Kleine und große Fluggeräte mit Spannweiten zwischen 80 Zentimeter und 6,50 Metern wurden meisterlich vorgeführt: Segler, Motorflieger, Kunstflugmaschinen, den Originalen nachgebaut, Oldtimer und natürlich Hubschrauber aller Größen bis zu Rotorlängen von 1,50 Meter.

Währenddessen wurden alle, die Hunger oder Durst oder beides verspürten, von der Modellflieger-Mannschaft bestens versorgt. Die Vereinsfrauen stellten ihrerseits ein weiteres Mal unter Beweis, dass sie ihr Gebäck rechtzeitig wieder aus der Röhre zu holen wissen.
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