Auf den SV wartet heute mit dem FC Vorwärts Röslau ein unangenehmer Gegner
Etzenricht muss auf der Hut sein

Der Tabellenzweite SV Etzenricht gastiert heute beim FC Vorwärts Röslau, der sich mitten im Abstiegskampf befindet. Das Hinspiel (Szene mit Michael Dietl, links) gewannen die Etzenrichter mit 2:0. Bild: hfz

Die Englischen Wochen finden für den SV Etzenricht heute um 18.15 Uhr im Sportpark "Auf der Hut" ihre Fortsetzung. Gastgeber FC Vorwärts Röslau kämpft vehement um den Ligaerhalt und setzt auch personell alles in Bewegung, um diesen zu realisieren.

So zog das Management im Oktober 2012 die Reißleine, was die Trainerfrage anbelangte. Rainer Stark (43), zuvor Jugendkoordinator, löste den glücklosen Gerhard Nothaft (65/zuvor SV Kulmain) als Chefcoach ab. Dabei sah es im Herbst düster für den FC aus. Der 0:2-Niederlage im Hinspiel beim SV Etzenricht folgten 13 sieglose Partien.

Mittlerweile verbesserte sich Röslau auf den Relegationsplatz 16, gewann den Lokalschlager in Thiersheim 3:0 und siegte ebenfalls mit 3:0 in der "Bastion" Neudrossenfeld. Ein hervorragendes 1:1 beim heimstarken TSV Buch und ein 0:0 daheim gegen Dergaspor komplettieren die "Erfolgsstory 2013". Eine weitere Personalentscheidung, die "Rückholaktion" von Stürmer Ertac Tonka aus Bayreuth im Januar zeigte ebenso Wirkung. Tonka, er kam 2007 vom Weidner Wasserwerk und spielte eine Saison für den SV Etzenricht, traf am Wochenende in Buch zum 1:1 per Elfmeter und war in Neudrossenfeld zweimal erfolgreich. Ein weiterer Ex- Weidner, Lukas Zareewski (29), stabilisiert mit Jaroslaw Smrha, aus der tschechischen Republik, die Abwehrreihe, die in 2014 erst einen Gegentreffer zuließ.
Aber auch die Zwischenbilanz von Faruk Maloku und seiner Mannschaft kann sich sehen lassen. Seit dem 30. März holte der Sportverein in fünf Spielen die volle Punktzahl bei einem Torverhältnis von 16:2. "Röslau ist stabil aus der Winterpause gekommen, uns erwartet ein körperlich und kämpferisch starker Gastgeber, bei dem Heimkehrer Tonka dem zuvor im Sturm als Alleinunterhalter tätigen Markus Walther zusätzliche Freiheiten schafft", schätz Trainer Maloku die Ausgangssituation ein. Walthers Trefferquote liegt aktuell bei 14.

Der Etzenrichter Coach ließ im eigenen Team zuletzt rotieren, räumte einzelnen Spielern eine Pause ein. Er lobte speziell Christian Luff und Robert Wendl, die sich trotz Handicaps durchbissen. "Es tut gut, die Rückkehrer André Biermeier oder Michael Dietl wieder auf dem Platz zu sehen", ergänzte Maloku zu den Einwechselungen am Samstag. Er verfügt wieder über mehr Variationsmöglichkeiten, nachdem auch Andreas Schumacher voraussichtlich wieder mitmischen kann und mit Andy Mark und Andy Müller Stammspieler geschont wurden. Für das heutige Spiel wollte er kurzfristig über die Startelf entscheiden, die Selbsteinschätzung seiner Spieler berücksichtigen.
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