14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Aus Turkmenistan nach Brand Veranstaltungskalender

von Redaktion OnetzProfil

Brand. (ld) Besondere Gäste beteiligen sich am Festival junger Künstler Bayreuth und am Freitag, 15. August gastieren sie im Mehrzwecksaal. Das Turkmenische Kammerorchester ist fünfeinhalb Tausende Kilometer gereist, um zum zweiten Mal teilzunehmen. "Wir haben zufällig vom Festival junger Künstler erfahren und gedacht, wir versuchen einfach mal, uns zu bewerben", sagte der junge Dirigent aus Ashgabat, der Hauptstadt Turkmenistans, damals.

Und tatsächlich: Geradezu in der letzten Minute klappte es und Rasul Klychew konnte sich und das Kammerorchester des Nationalen Konservatoriums Asgabat bei einem Konzert in Bayreuth präsentieren. Er unternahm bereits im Alter von 17 Jahren die ersten Gehversuche als Dirigent. So kam es, dass er einige Schüler sammelte und gemeinsam mit ihnen probte - bis er im Oktober 2007 das Turkmenische Kammerorchester gründete. Dessen Mitglieder sind heute alle Studenten am Konservatorium. Der Aufenthalt in Bayreuth ist für das Orchester aus der ehemaligen Sowjetrepublik etwas Besonderes. Viele der Musiker waren im letzten Jahr zum ersten Mal überhaupt im Ausland. Gerne möchten sie andere Kulturen kennenlernen, aber auch das eigene Land in Deutschland präsentieren.

Die äußerst präzise und ausgefeilte Technik und das enorme Gespür für Dynamik begeistern die Zuhörer - ebenso wie die Sopranistin Ayna Seitkulieva mit ihrer glockenreinen und ausdrucksstarken Stimme und der Klarinettist Jusup Ovezov mit seinem leidenschaftlichen Spiel. Eines steht für Mitglieder des Orchesters fest: Sie sind nicht nur ihrem Präsidenten, sondern auch dem Festival junger Künstler dankbar für diese Auslandserfahrung und fühlen sich in ihrem Orchester wohl. "Wir sind eine große Familie", sagen die jungen Musiker.

Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden werden dankbar entgegengenommen. Bei guter Witterung besteht die Möglichkeit, nach dem Konzert bei einem Glas Bier oder einem Glas Wein mit den Musikern ins Gespräch zu kommen. Sollte das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, besteht diese Möglichkeit im Mehrzwecksaal.

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