13.09.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Autogrammstunde mit Uli Hoeneß, Mehmet Scholl und Claudio Pizarro vom FC Bayern bei Conrad - ... Konditionstraining mit Filzstift und Kugelschreiber

von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Obwohl die Bayern-Stars Mehmet Scholl und Claudio Pizarro momentan nicht, Manager Uli Hoeneß schon lange nicht mehr im Training sind, absolvierten sie gestern ein Konditionstraining der besonderen Art: Um alle Autogrammwünsche der wohl weit über 2000 Fans, die vor der Conrad-Filiale Schlange standen, zu erfüllen, war schon eine besondere Ausdauer nötig.

Der Elektronikmarkt öffnete gestern seine Türen zu einem verkaufsoffenen Sonntag. Und hatte eine besondere Überraschung im Gepäck: Eine Autogrammstunde mit den beiden Bayern-Kickern und ihrem Manager.

Schon lange vor der geplanten Ankunftszeit des Trios von der Säbener Straße bildeten sich große Menschentrauben, gab es in der näheren Umgebung keinen einzigen freien Parkplatz mehr. Dann endlich um 14.30 Uhr war es soweit: Ein schwarzer Audi mit Uli Hoeneß persönlich am Steuer fuhr die Klaus-Conrad-Straße hinauf.

Von da an herrschte Ausnahmezustand: Uli Hoeneß und Claudio Pizarro schrieben sich draußen in einem Zelt, Mehmet Scholl im Verkaufsraum zwischen Boxen und Nebelmaschinen, die Finger wund und posierten für Fotos mit ihren Anhängern. Die Absperrung in Form eines Plastikbandes hatte schon nach kurzer Zeit ausgedient: Bald mussten die Ordner sich vor den Fans, die zu ihren Idolen wollten, aufbauen und wieder für Ordnung sorgen.

Aber die Fans - einer wagte es sogar, mit einem schwarz-gelben Dortmund-Trikot aufzutauchen - bewiesen Geduld: Fast drei Stunden - inklusive des Wartens davor - dauerte es, bis jeder schließlich sein heiß ersehntes Autogramm bekam. Ebenso viel Geduld bewiesen aber auch Hoeneß, Scholl und Pizarro: Bereitwillig signierten sie alles, was ihnen vor den Stift gehalten wurde, lächelten in die zahlreichen Kameras und hatten auch Zeit für einen kurzen Plausch mit ihren Fans.

Nach fast zwei Stunden und unzählige Unterschriften später machten sich die beiden Fußballer und ihr Manager schließlich wieder auf den Weg in Richtung Landeshauptstadt (weiterer Bericht im Sportteil der heutigen Ausgabe).

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