05.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Bayern-Fanclub in der ehemaligen Schule gut untergebracht - Über 300 Mitglieder Quartier für das "wilde Bergvolk"

Der Bayern-Fanclub "Wildes Bergvolk Bayern", mit seinen über dreihundert Mitgliedern stärkster Verein der Gemeinde, hat in der einstigen Volks- und Grundschule sein Quartier aufgeschlagen. Der Clubraum, von den Mitgliedern in Eigeninitiative ausgestattet, wurde durch Pfarrer Dr. Jan-Adria Lata mit dem kirchlichen Segen bedacht.

Bürgermeister Manfred Dirscherl (links) würdigte bei der Einweihung des Clubraums die Aktivitäten des Bayern-Fanclub "Wildes Bergvolk" unter Vorsitzendem Bernhard Grau (Dritter von rechts) als mitgliedsstärkster Verein der Gemeinde.
von Autor GLProfil

Dazu konnte Vorsitzender Bernhard Grau neben etlichen Mitgliedern und dem Geistlichen besonders Bürgermeister Manfred Dirscherl sowie dessen Vorgänger Hans Wirnshofer willkommen heißen.

Worte des Dankes

Dankesworte richtete Grau besonders an die ehrenamtlichen Helfer, die mit ihren Fachkenntnissen für die Ausstattung des Raumes gesorgt haben, aber auch den Kuchenbäckerinnen und Helfern bei der Einweihungsfeier.

Dankesworte galten besonders dem Gemeinderat unter Bürgermeister Hans Wirnshofer, der vor einem Jahr für die Verwendung des ungenutzten Raumes durch den Fanclub stimmte. Die Mitglieder, die ansonsten den FC Bayern an vielen Fußballfahrten bei den Begegnungen im In- und Ausland hautnah unterstützen, können sich nun auch im Clubraum besonders bei Übertragungen über den Fußballsport erfreuen.

Ortspfarrer Dr. Jan-Adrian Lata verhehlte nicht, dass er persönlich am Sport, insbesondere am Fußball interessiert sei und sich mit den Fans freue oder mit ihnen leide. Denn mit dem Mannschaftssport sei geteilte Freude, aber auch Leid verbunden, sowie bei den aktiven Sportlern mit einer Bestätigung der persönlichen Leistung. Mit jedem Wettkampf könne auch ein gesunder Wettbewerb verbunden sein. Dies brachte er auch in Segensgebeten und Fürbitten zum Ausdruck. Er gratulierte zur Ausstattung des Clubraumes, die als Gemeinschaftsleistung auch gemeinsame Freude vermitteln könne.

Bürgermeister Manfred Dirscherl würdigte die Leitung des Fanclubs als stärkster Verein der Gemeinde und dessen Aufgabe nicht nur für die Fangemeinde. Vor dem Übergang zu einem gemütlichen Beisammensein dankte Vorsitzender Bernhard Grau für die Segnung und die anerkennenden Worte. Der Fanclub mit seinen über dreihundert Mitgliedern, davon acht in Linz im Nachbarland Österreich, sowie etliche in entfernten Bundesländern, sei gerüstet für das 15-jährige Gründungsfest im kommenden Jahr.

Vielfältige Nutzung

Was das ehemalige Schulgebäude anbelangt, so verfügt es neben der Nutzung der Turnhalle für die Gymnastikaktivitäten sowie mit einem Probenraum für die Jugendblaskapelle und den Musikverein über eine weitere Funktion, die von der Gemeinde unterstützt werden.

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