Bayernliga Nord: Zwei Tore zum 2:0 beim FSV Erlangen-Bruck
Gorgiev trifft, FC Amberg siegt

Die Favoritenrolle des gestrigen Bayernligaspiels zwischen dem FSV Bruck und dem FC Amberg war schon vor dem Spiel klar verteilt. Die Mannschaft aus der Oberpfalz nahm diese Position als Tabellenvierter ein. Und dieser Rolle wurden sie mit dem 2:0-Sieg auch gerecht. Allerdings hätte sich der FSV Erlangen-Bruck einen Punkt verdient gehabt.

Von Beginn an waren die Amberger die spielerisch überlegene Mannschaft. Allerdings hätte der FSV Buck die Gäste aus der Oberpfalz vor Probleme stellen können, wenn Tim Basener in der elften Spielminute die Nerven behalten hätte.

Nach einem überlegten Zuspiel von Patrick Hagen konnte der Brucker Angreifer den Ball aus zehn Metern nicht im Tor unterbringen. Umso bitterer war es, dass die Amberger praktisch im Gegenzug durch den umtriebigen Oliver Gorgiev in Führung gingen. Danach hatte Amberg das Spiel endgültig unter Kontrolle und hätte das Ergebnis durchaus ausbauen können. Immer wieder war es Oliver Gorgiev der die Brucker Abwehr vor Probleme stellte. So verfehlte sein Schuss in der 23. Spielminute nur knapp das Tor des FSV.
Auch Benjamin Werner machte es nicht besser als er nur zwei Minuten später aus zehn Metern nicht traf. Der FSV Bruck konnte sich nur selten aus der Amberger Umklammerung befreien. Zu langsam und ohne zündende Ideen agierte das Mittelfeld. Tim Basener war im Angriff zu oft auf sich alleine gestellt, weil das Brucker Mittelfeld nicht konsequent nachrückte.

Nach 35 Minuten wäre Bruck fast der Ausgleich gelungen, aber Felix Mellinghoff köpfte nur an die Querlatte des Amberger Tores. Obwohl Amberg in der Schlussphase der ersten Halbzeit noch Chancen hatte, blieb es zur Pause beim 0:1.

Nach der Pause steigerte sich der FSV Bruck deutlich besser und konnte in der Offensive mehr Akzente setzen. Die jetzt teilweise unkonzentriert agierenden Gäste sahen sich nun öfter unter Druck gesetzt. Allerdings offenbarte der FSV Bruck wieder Schwächen im Verwerten von Torchancen. So jagte Patrick Hagen den Ball aus 25 Metern über das Tor und Suleymani brachte den Ball frei vor dem Amberger Schlussmann nicht im Tor unter.

Konter zum 2:0

So kam es wie es kommen musste. Der FC Amberg nutzte in der Schlussminute einen seiner Konterangriffe zum entscheidenden 2:0. Eine Flanke von Lieder, köpfte der in der zweiten Halbzeit nicht mehr so gefährliche Gorgiev, aus fünf Metern ins Tor.

Insgesamt war der FC Amberg zwar die spieltechnisch bessere Mannschaft, aber der unermüdliche Kampf und die gute Leistung in der zweiten Halbzeit war aus Brucker Sicht bemerkenswert. Das Remis war diesmal nicht unerreichbar.
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