25.07.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Begeisterung für fernöstlichen Kampfsport

von Angela BuchfelderProfil

Die Brüder Hubert und Wolfgang Jellen riefen 1984 das Karate Dojo Eschenbach ins Leben. 13 Jahre führten sie die Sparte erfolgreich. In einer kritischen Phase Anfang des Jahres 1998 bewahrten Sabine Fricke als Abteilungsleiterin und Maher Khedr als Trainer das Dojo vor der Auflösung. Seit dem Jahr 2000 bekleidet Werner Brüchner das Amt des Abteilungsleiters.

Maher Khedr gelang es, Kinder und Jugendliche für den fernöstlichen Kampfsport zu begeistern. Alle Mitglieder des heutigen Führungsteams wurden von ihm ausgebildet. Sein größter Erfolg war es, als er Christian Brüchner vom 9. Dan Kyu bis zum 1. Dan/Schwarzgurt führte. 2008 übernahm dieser dann selbst die Position des hauptverantwortlichen Trainers.

Brüchner trägt inzwischen den 4. Dan Shotokan und besitzt die B-Trainerlizenz für Selbstverteidigung und Gewaltprävention. Zu seinem Betreuerteam gehören die B-Schein-Inhaberin Barbara Urban (1. Dan Shotokan) sowie die C-Trainer Breitensport Udo Bräu (3. Kyu Shotokan), Marina Müller und Tina Wittmann (beide 1. Kyu Shotokan).

Lehrgänge mit stets landesweiter Beteiligung werden seit 1998 in Eschenbach angeboten. Seit 2004 wird auch Kobudo als Sekundärsport des Karate betrieben. Dabei handelt es sich um einen Kampfsport mit den verschiedensten Bauern-, Fischer- und Handwerkerwerkzeugen der einfachen Bevölkerung.

2006 fand in Eschenbach auf Initiative von Christian Brüchner für Kampfsportler aus Polizei, Justiz und Zoll ein Lehrgang mit der ersten Schwarzgurtprüfung des Deutschen Kobudoverbandes statt. (rn)

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