Behinderte kämpfen um nationalen Bowling-Titel
Geglückte Premiere

Weiden. (zer) Erstmals veranstaltete der deutsche Behindertensportverband eine nationale Meisterschaft im Bowling. Der Behinderten- und Vitalsportverein (BVS) Weiden richtete die Titelkämpfe in der Bowlingwelt aus. DBS-Beauftragter Teddy Östreicher aus Weiden leitete die Spiele.

Sechs Mannschaften aus ganz Deutschland hatten sich qualifiziert. Die Aktiven hatten in sechs Durchgängen jeweils zehn Spiele auf die Bahn zu legen, das Turnier wurde nach den offiziellen Regeln durchgeführt. Neben den Behinderten mit niederer Klassifizierung gingen auch Behinderte mit Beinamputation und Blinde auf die Bahn.

Deutscher Meister wurde der BSV Ludwigshafen mit 2757 Gesamtpins. Den Vizemeister stellte der BVS Weiden I mit 2282 Pins vor der SG-BSV Rheinland-Pfalz, die aus zwei Vereinen bestand (Frankenthal und Schifferstadt), mit 2222 Pins. Den vierten Platz erreichte der BVS Weiden II (1882). Fünfter wurde der SV Jena-Zwätzen (1784) vor der BSSV Arnstadt mit (1672).

Der BVS Weiden I startete mit Alfred Weiß, Teddy Östreicher und Lothar Eismann, die zweite Mannschaft mit Juliane Weiß, Sabine Birner und Rosa Mariscal. Der BVS Weiden wird auch im kommenden Jahr diese Bowling-Meisterschaften durchführen.
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