"Bei den Straßen etwas Ordentliches machen"

Den Landesdurchschnitt der Pro-Kopf-Verschuldung ließ Christian Doleschal so nicht gelten. Schließlich würden die Gemeinden inzwischen auslagern in Stadtwerke und ähnliche Einrichtungen und so ihre Schulden "verstecken". "Grundsolide gewirtschaftet! Hervorragender Haushalt! Herzlichen Dank an Herrn Regner!" schloss der Redner.

Die Gemeinde stehe gut da, meinte auch Werner Brunner, ein gutes finanzielles Polster sei gut für nicht so gute Zeiten. Aber: Da gebe es immer noch den Rasenbulldog, der nicht nötig gewesen wäre und nun auch noch ein Rasenmäher extra. Den Zustand der Straßen mahnte Brunner an, da müsse man sich doch einmal eine Strategie ausdenken. Auch Regina Bauer (AWG) sprach den Rasenbulldog an, konnte ansonsten den Haushalt aber nur befürworten.

Das Thema "Straßen" nahm zweiter Bürgermeister Christian Drehobel (CSU) auf. In den vergangenen Jahren seien immer wieder Pläne gemacht worden und in den Schubladen verschwunden. Gott sei Dank sei man nun so weit, um mit den Anliegern zu reden und zu einem Ergebnis zu kommen.

"Kosmetikmaßnahmen" wie das Flicken von Rissen sei in Teilbereichen eventuell richtig, ansonsten müsse man etwas Ordentliches machen und dabei eben warten, bis die Anlieger bereit sind. (ld)
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