06.02.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Bei Gewerbegebieten noch Nachholbedarf - CSU stellt in Gmünd ihre Ideen und Ziele vor Professionelle Werbung nötig

Großes Interesse zeigten die Gmünder am Bürgergespräch mit dem Bürgermeisterkandidaten Edgar Knobloch und der CSU. Die Vorstellung der Kandidaten, der Ziele und Schwerpunkte der CSU-Liste, die aktive Wirtschaftsförderung und die Attraktivität unserer Region standen im Mittelpunkt des Wirthaus-Diskurses.

Dicht gedrängt saßen Kandidaten und Besucher beim CSU-Bürgergespräch im Gasthaus Arnold in Gmünd. Bürgermeisterkandidat Edgar Knobloch (rechts) stellte sich und sein Team vor und ging auf die Ziele für die nächste Wahlperiode ein. Bild: xri
von Autor XRIProfil

Das Gasthaus Arnold war voll besetzt. Anita Hessler griff spontan dem Wirt unter die Arme und versorgte die Gäste mit Getränken. Die Bewerber für den Stadtrat und den Kreistag stellten sich einzeln vor. Kreisrat Gerald Morgenstern empfahl, den CSU-Landratskandidaten Andreas Meier zu unterstützen, der mit dem Motto "Zukunft wählen" eine wirkliche Perspektive für den Landkreis biete.

Schlechte Optik

Die Stärken Grafenwöhrs weiter auszubauen und Schwächen zu beseitigen nannte Edgar Knobloch als Zukunftsaufgaben. Der Pressesprecher und Wirtschaftsförderer am Landratsamt ging auf die aktive Wirtschaftförderung auf Gemeindeebene ein. Eine professionelle Vermarktung der Gewerbegebiete sei nötig. Dazu zähle zum Beispiel auch eine ansprechende Beschilderung, statt querstehender Autoanhänger mit Werbetafeln einzelner Firmen und herumliegende Paletten.

Glücklich könne sich Grafenwöhr schätzen, dass neben dem Gründerzentrum Firmen wie Zechmayer, Dobmann und Hutzler erweitern und neue Betriebsstätten errichteten. Millionenschwere Argumente von Investitionen, Lohnsummen und Mieten sprechen für den Truppenübungsplatz. Knobloch plädierte dafür, das Verhältnis zu den Amerikanern weiter auszubauen und zu stärken.

Jugend hat Perspektiven

"Wir Oberpfälzer gehen zu bescheiden mit unseren Erfolgen um", zählte Edgar Knobloch die Errungenschaften auf, die in der Region besonders für eine gute Ausbildung der Jugend sorgen. Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, das überbetriebliche Bildungszentrum und die Technikerschule in Weiherhammer sowie Top-Firmen von Weltformat geben der Jugend eine Perspektive, betonte er.

Es sei besser, die Lebensqualität auf dem Lande in unserer Region zu nutzen, als anonym in der Stadt zu leben, dies müsse den Jungen frühzeitig nahegebracht werden, so Knobloch.

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