Beitragserhöhung

Die Gründe für die Beitragserhöhung sind vielfältig. Siegfried Rauch erläuterte, dass hier zum einen die gestiegenen Energiekosten zu Buche schlügen. So stiegen die Heizölkosten seit 2009 um über 50 Prozent, die Stromspreise um über 25 Prozent. Zum anderen koste die Ausbildung der Übungsleiter und ein FSJler viel Geld. Die ständige Aus- und Fortbildung sei aber notwendig, um das sportliche Angebot auf hohem Niveau zu halten.

Wichtigster Punkt sei aber die vom Freistaat Bayern gewährte Vereinspauschale. Die Höhe dieses Zuschusses sei abhängig von der Mitgliederzahl und der Anzahl der Übungsleiter mit BLSV-Lizenz und sei an viele Voraussetzungen geknüpft. Eine davon ist der vorgeschriebene Mindestbeitrag, den Vereine erheben müssen. Das sogenannte Mindestbeitragsaufkommen muss durch Beiträge und Spenden erreicht werden. Wird es nicht erreicht, bekommt der Verein keine Vereinspauschale.

Die Differenzen zwischen dem geforderten Mindestbeitrag des BLSV und dem Beitragsaufkommen der DJK konnten bislang immer durch Spenden ausgeglichen werden. Doch die gewaltige Erhöhung des Mindestbeitragsaufkommens seitens des BLSV zwingt die DJK, ihre Beitragsstruktur anzupassen.

Ab 1. Januar 2014 zahlen Kinder bis 14 Jahren 13 Euro Jahresbeitrag. Zwischen 15 und 17 Jahren sind 18 Euro fällig. Erwachsene können dann für 45 Euro das umfangreiche Sportangebot der DJK nutzen. Familien zahlen 80 Euro. (hsr)
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