27.08.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Bergbau- und Industriemuseum Theuern seit 1978 im Hammerschloss Eisenerz mit Herz dokumentieren

von Autor CIMProfil

Ob Erzabbau in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Auerbach, oder Kaolin in Hirschau - der Bergbau im Landkreis Amberg-Sulzbach hat eine lange Tradition. Damit diese geschichtliche Besonderheit nicht in Vergessenheit gerät, dokumentiert und erforscht das Industrie- und Bergbaumuseum Theuern den Bergbau und die Industrie des gesamten ostbayerischen Raums.

Seit 1978 beherbergt das ehemalige Hammerschloss in dem Ort im unteren Vilstal das Museum. Dort werden nicht nur Bräuche der Bergleute dargestellt, sondern auch die vielfältigen Mineral- und Rohstoffvorkommen in der Region. Zu diesen zählen Graphit, Kieserz, Feldspat und Kaolin. Außerdem erfahren die Besucher Interessantes über die industrielle Entwicklung der Oberpfalz sowie über die Glas- und Keramikherstellung.

Die drei Außenanlagen beherbergen ein Hammerwerk, eine Glasschleif- und Polieranlage mit dem Strommuseum und eine Schachtanlage. Der Besucher kann sich neben dem Schleifen von Glas, auch noch über die Förderung von Eisenerz schlau machen.

Das Bergbaumuseum hat von Dienstag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr geöffnet und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Erwachsene zahlen zwei Euro, Studenten und Schwerbehinderte 1,50 Euro, Schüler einen Euro. Von der Theuerner Hauptstraße aus, ist das Schloss auf der anderen Vilsseite nicht zu verfehlen (ausgeschildert ab Vilstalstraße / Autobahnabfahrt Amberg-Süd).

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