Bildstarker Band über Herculaneum
Geschichte einer Stadt

Im Jahr 79 n. Chr. brach eine Naturkatastrophe ungeahnten Ausmaßes über die römische Stadt Herculaneum herein. Der Ausbruch des Vesuvs, der die Stadt unter Gestein und Asche begrub, stellt sich aus heutiger Sicht als Glücksfall der Archäologie dar. Sie ist eine der eindrucksvollsten und faszinierendsten Städte, die je durch einen Vulkanausbruch für die Nachwelt festgehalten wurden, und bietet heute einen reichen Schatz an archäologischen Funden und Erkenntnissen für die heutige Forschung.

Andrew Wallace-Hadrill, einer der weltweit führenden Experten zu Herculaneum, dokumentiert die Geschichte der Stadt anhand dieser Funde in seinem bildstarken Band "Herculaneum" (352 Seiten, 360 Abbildungen, 49.99 Euro, Verlag Philipp von Zabern). Er bringt dem Leser in der in diesem Umfang einzigen aktuellen Publikation die archäologischen Hinterlassenschaften aus Architektur, Kunst und Alltag und die städtebauliche Entwicklung der antiken Stadt nahe.

Dabei zeichnet er das städtische Leben nach: Er präsentiert die Bevölkerungsstruktur, geht auf den damaligen Lebensstandard ein, führt durch private und öffentliche Räume und liefert Vergleiche mit dem benachbarten Pompeji. Veranschaulicht werden die allgemeinen Kenntnisse über das Leben dieser Zeit am Beispiel von Einzelschicksalen einiger namentlich bekannten Einwohner.

So entsteht, zusammen mit der reichen photographischen Bebilderung, übersichtlichen Plänen, Skizzen und Illustrationen, ein anschauliches Gesamtbild, das das bunte Treiben der antiken Stadt in all seinen Facetten darstellt.
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