Bischof kommt zur Kindersegnung
Tipps und Termine

Eschenbach. (ü/gpa) Vom 24. bis 26. April besucht der neue Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer die Region Weiden. In Eschenbach ist am Donnerstag, 25. April, um 14.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Laurentius eine Kindersegnung vorgesehen. Dazu sind alle Mädchen und Buben aus der Region eingeladen.

Danach fährt der Bischof nach Pichlberg, dem Heimatort von Regionaldekan Gerhard Pausch. Dort wird er um 16 Uhr an der Dorfkapelle erwartet. Bei Kaffee und Brotzeit im Feuerwehrhaus wird er die Einwohner kennenlernen. Es folgt der Besuch auf einem nahe gelegenen Bauernhof.

Am Abend um 19 Uhr feiert Voderholzer in der Pfarrei Heilige Familie in Altenstadt/WN einen Gottesdienst. Anschließend besteht im Pfarrheim die Möglichkeit zur Begegnung mit dem Bischof. Eingeladen sind alle Gläubigen, besonders die Verbände mit ihren Bannern.

Hintergrund Nach dem Kick der "totale Absturz"

Eschenbach. (rn) Besonders eindrucksvoll bei der Informationsveranstaltung in der Aula des Gymnasiums (siehe nebenstehender Artikel) war der "Crystal-Rap". Diesen haben betroffene Patienten während ihres Entzugs im Bezirkskrankenhaus geschrieben. "Du kannst verrecken und bleibst auf der Strecke/Es zerstört deinen Körper genauso wie Gift/Dieser Scheiß ist nicht normal", heißt es darin.
"Der Konsument ist erst gut drauf, hat einen absolut geilen Kick, doch dann folgt der totale Absturz", hob Klaus Schwarz von der Kriminalpolizei Weiden dazu nochmals hervor. Ein Film zeigte erschreckende Interviews und beschrieb die Arbeit und Bedeutung von Suchtberatungsstellen.

Chemikalien in der Drogenküche

Eschenbach. (rn) In der regen Aussprache mit Klaus Schwarz, Claudia Prößl, Werner Stopfer und Martin Behrendt ging es auch um das Erkennen von Drogenkonsum. Die Eltern wurden dabei auf besondere Pupillenreaktionen, verändertes Verhalten, extrovertiertes Auftreten, sich über Tage erstreckendes fehlendes Schlafbedürfnis, ständiges Schwitzen und ausbleibendes Hunger- und Durstgefühl informiert.

Möglicher Grund für eine Einnahme ist in der Anfangsphase eine gesteigerte Leistungsfähigkeit. Obwohl jeder Körper anders reagiert, bedeutet nach Aussagen von Betroffenen bereits der erste Konsum Abhängigkeit. Ein kräftiges Durchschnaufen war die Reaktion der Zuhörer auf die Aussage, dass es in tschechischen Drogenküchen keine Standardmischung gibt und Crystal Speed sogar Chemikalien wie Batteriesäure beigemischt werden.
Schwarz machte deutlich, dass die Polizei hart vorgehe und nach Crystal-Aufgriffen mehrjährige Haftstrafen drohten. Unterschiedlich könne die Strafbemessung bei unter 18-Jährigen sein. Er verwies auf die Pflicht der Lehrer, beim Erkennen von Dealern und Konsumenten unter den Schülern die Polizei einzuschalten. Der Kriminalbeamte informierte auch über eine weitere Folge des Konsums harter Drogen: den Führerscheinentzug.
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